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Serie "Severance": Ich arbeite, also bin ich nicht

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Was wäre, wenn das Büro-Ich und das private Ich nichts voneinander wüssten? Diese grimmige Dystopie entfaltet Ben Stiller als Regisseur in „Severance“. Zu sehen auf Apple TV+.

Unzusammenhängende Zahlen schwirren auf den Bildschirmen altmodischer Computer. Sie hängen an keiner Maus, sondern jenen Rollkugeln, die bis in die Achtzigerjahre zum Steuern des Cursors verwendet wurden. An den Geräten sitzen zeitgemäß wirkende Büroangestellte.

Sie wissen nicht, in welcher Epoche sie leben, noch wer sie selbst außerhalb des Firmengebäudes sind. Eines Tages sind sie wie Neugeborene im Konferenzraum erwacht, nur eben erwachsen und bekleidet, aber ohne jede Erinnerung an ihr vorheriges Leben. Seitdem sortieren siesinnlos Ziffern auf Monitoren mit grober Pixel-Grafik und können nicht entkommen. Ein Chip in ihrem Hirn hindert sie daran. Sobald sie ihren Arbeitsplatz verlassen, übernimmt ihr Privat-Ich das Bewusstsein. Wenn sie ihn betreten, ihr Arbeits-Ich.

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