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Gewerbeimmobilien

Gesucht: Qualität und Nachhaltigkeit

Wien ist und bleibt die interessanteste Destination für Investoren.
Wien ist und bleibt die interessanteste Destination für Investoren.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Produktknappheit bei hochwertigen Objekten bestimmter Assetklassen und das Thema ESG werden das heurige Jahr prägen. Darüber hinaus sind die Experten für den österreichischen Immobilienmarkt durchaus positiv gestimmt. Ein Ausblick.

Optimismus. Das ist der Begriff, unter dem die Immobilienbranche ins neue Jahr blickt. Anlass sieht man allerorten: "Schon 2021 hat sich wunderbar entwickelt, und da sich in Sachen Corona eine Normalisierung abzeichnet, stehen die Vorzeichen für den österreichischen Immobilienmarkt sehr gut", sagt Andreas Ridder, Managing Director CBRE Austria & CEE. Georg Fichtinger, Head of Investment bei CBRE, rechnet mit einem ähnlichen Investitionsvolumen wie im Vorjahr, "wobei es 2022 besser laufen könnte, wenn wir keine Produktknappheit hätten".

Produktmangel

Ähnlich äußert sich Franz Pöltl, geschäftsführender Gesellschafter von EHL Investment Consulting: "Das Angebot wird mit der Nachfrage auch heuer nicht mithalten können", betont der Experte, der mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Milliarden Euro rechnet. Die Verfügbarkeit von geeigneten Objekten werde dabei "weiterhin der limitierende Faktor sein". Das gilt insbesondere für den Bürobereich: "Hier ist das Angebot vor allem im Core-Bereich aufgrund der geringen Fertigstellungsraten derzeit sehr beschränkt und trifft gleichzeitig auf ein großes Interesse von Investoren", weiß Fichtinger. Das treibe die Preise, insbesondere bei topvermieteten Objekten. Gleichzeitig ergäben sich dadurch aber auch Chancen für Entwickler.