Meinungsumfrage

Wie die Österreicher die USA sehen

Eins Flagge am Kapitol in Washington am Tag der Angelobung Joe Bidens.
Eins Flagge am Kapitol in Washington am Tag der Angelobung Joe Bidens.(c) REUTERS (BRENDAN MCDERMID)
  • Drucken

Im ersten Jahr der Biden-Amtszeit hat sich das US-Image leicht verbessert. Für die überragende Mehrheit hat das mit der Abwahl Trumps zu tun.

Wien. Die aktuelle Ukraine-Krise und die dezidierte Position der Biden-Regierung sind nicht mehr in die Umfrage über das USA-Bild der Österreicher eingeflossen. Doch der Machtwechsel in Washington vor 13 Monaten hat jedenfalls eine leichte Verbesserung des ramponierten Images der westlichen Führungsnation bewirkt. 27,5 Prozent der Österreicher hatten laut einer Umfrage der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft im vergangenen Jahr eine positivere Wahrnehmung von den Vereinigten Staaten von Amerika, 20,4 Prozent eine negativere. Bei der Mehrheit von 52 Prozent blieb sie stabil.

Gesamtbild

In der allgemeinen Einschätzung haben 56 Prozent der Österreicher zwischen 14 und 75 Jahren ein neutrales Bild von den USA. In der Akzentuierung überwiegt bei 25,7 Prozent indessen der negative Aspekt, bei 18,2 Prozent ein positiver. Die kritische Haltung von einem Viertel der Österreicher ist womöglich beeinflusst vom erratischen Corona-Krisenmanagement der Trump-Regierung zu Beginn der Pandemie, als aus New York Bilder von Leichenkühlwagen und überlasteten Spitälern um die Welt gingen – und vermutlich noch stärker von den Szenen des Aufruhrs der Trump-Anhänger am 6. Jänner 2021 am Kapitol in Washington, als für einige Stunden die Grundfesten der US-Demokratie wankten.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.