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Bundesliga

2:2 bei Sturm Graz: Rapid sieht Meistergruppe von unten

Sturm gegen Rapid
Sturm gegen RapidAPA/RICHARD PURGSTALLER
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Die Hütteldorfer glichen zweimal einen Rückstand aus, der Punkt konnte den Rückfall auf Platz sieben aber nicht verhindern. Last-minute-Sieg für Salzburg.

Graz/Salzburg. Siege von Austria und Ried hatten Rapid unter Zugzwang gebracht, denn die Reise nach Graz traten die Hütteldorfer als Tabellensiebenter an. Ein Sieg bei Sturm sollte also her, allein das Vorhaben erschwerte sich bereits sehr früh. Emanuel Aiwu ließ sich nach einem Einwurf fallen und Jakob Jantscher ziehen, dessen Stanglpass versenkte Rasmus Højlund zum 1:0 (6.) – das dritte Tor für den Dänen, 19, im zweiten Spiel.

Für Niklas Hedl im Rapid-Tor begann das Bundesliga-Debüt, Paul Gartler laborierte an muskulären Problemen, also mit einem frühen Gegentreffer, wenig später zeichnete sich der U21-Goalie gegen Jantscher aus (7.). Ansonsten bekamen beide Schlussmänner relativ wenig zu tun, denn die Partie lebte vor allem von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld. Auch dem zweiten Tor ging deshalb ein Standard voraus, diesmal köpfelte Aiwu nach einem Eckball zum Ausgleich für Rapid ein (35.). Der grün-weiße Angriff blieb blass, weil Marco Grüll, zuletzt der Aktivposten, von Jusuf Gazibegovic gut in Schach gehalten wurde.

Ein Doppeltausch sollte Rapid beleben, doch es war nicht Yusuf Demir, der sofort in den Mittelpunkt rückte. Vielmehr der ebenfalls eingewechselte Martin Moormann, der Gregory Wüthrich im Strafraum ungeschickt legte. Jantscher verwandelte den Elfmeter souverän (69.). Die Partie war nicht hochklassig, wurde aber mitreißender, weil die Gäste wieder zurück schlugen, erneut aus einem ruhenden Ball. Der fand über Umwege zu Kevin Wimmer, der sich einmal drehte und zum 2:2 traf (83.). Einen weiteren Eckball faustete sich Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl selbst an die Stange, den folgenden Ljubicic-Kopfball klärte David Affengruber auf der Linie (85.).

Mit dem Punkt konnte Rapid den Rückfall auf Platz sieben nicht verhindern, hat mit Siegen gegen Klagenfurt und WSG Tirol den Vorstoß in die Top sechs noch selbst in der Hand.

Last-minute-Sieg für Salzburg

Unter der Woche erklang in der Red-Bull-Arena noch die Champions-League-Hymne und Bayern München war zu Gast, am Sonntag erwartete Salzburg wieder der Liga-Alltag. Immerhin war der zweitplatzierte WAC zum Spitzenspiel zu Gast, dennoch wurde es zur einseitigen Angelegenheit. Der Meister erarbeite sich Chance um Chance, doch der Bann fiel erst in der Nachspielzeit: Ein Doppelschlag von Luka Sučić (93.) und Brenden Aaronson (95.) besiegelte den verdienten 2:0-Erfolg. Die Wolfsberger gaben nicht einen einzigen Schuss aufs Salzburger Tor ab, und blieben letztlich für ihre intensive Defensivarbeit ohne Lohn.

Austria Klagenfurt besiegte Altach mit 2:0 und hat den Platz in der Meistergruppe damit so gut wie sicher.

(swi)