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Fahrzeughandel

Warum Preise für Gebrauchtwagen explodieren

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Manche Modelle wurden in den vergangenen zwei Jahren selbst dann wertvoller, wenn sie gefahren wurden.(c) imago images/Sven Simon (FrankHoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de)
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Die Chipkrise ließ das Angebot an Neuwagen einbrechen und die Preise von gebrauchten Autos steigen. Manche Modelle wurden selbst bei steigendem Kilometerstand teurer.

Je höher die Zahl, die auf dem Kilometerzähler prangt, desto geringer der Wert eines Autos. Dieser Grundsatz aus dem Fahrzeughandel gilt nicht mehr – zumindest teilweise. Denn: Wer sein Auto zu Pandemiebeginn verkauft hat, hätte heute unter Umständen einen deutlich höheren Preis erzielt als vor zwei Jahren – selbst wenn das Auto weiter regelmäßig gefahren wurde. Das geht aus einer Analyse der Plattform willhaben.at hervor und gilt für zahlreiche Modelle.

Die Preise für Gebrauchtwagen haben sich seit Ausbruch der Krise demnach sehr vorteilhaft für Verkäufer entwickelt. Zum Beispiel: Ein 2017 gebauter Ford Focus weist heuer, mit rund 20.000 Kilometern mehr auf dem Tacho, einen um 11,3 Prozent höheren durchschnittlichen Angebotspreis auf als vor zwei Jahren und mit geringerem Kilometerstand – ein Wertzuwachs von rund 1500 Euro. Ein Audi A3, ebenfalls Baujahr 2017, hat im selben Zeitraum um 3,2 Prozent zugelegt. Auch ein gebrauchter Škoda Oktavia ist heute deutlich teurer als vor zwei Jahren.