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Livebericht zum Ukraine-Krieg

Kiew sieht veränderte Kriegstaktik der russischen Armee

Eine Schule in Charkiw wurde von russischen Angriffen getroffen. Die russische Armee versuche mit Unterstützung der Artillerie verlorene Positionen in der Region zurückerobern, so der ukrainische Generalstab.
Eine Schule in Charkiw wurde von russischen Angriffen getroffen. Die russische Armee versuche mit Unterstützung der Artillerie verlorene Positionen in der Region zurückerobern, so der ukrainische Generalstab.(c) REUTERS (LEAH MILLIS)
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Teil der neuen Strategie seien Angriffe auf Wohnviertel und Druck auf westliche politische Eliten auszuüben, sagt der ukrainische Präsidentenberater. Selenskij verurteilt einen russischen Raketenangriff auf ein Wohngebiet als „absichtlicher, russischer Terror“.

  • Von einer neuen Taktik Russlands spricht der ukrainische Präsidentenberater. Dazu gehöre es, Wohnviertel zu attackieren und Druck auf westliche politische Eliten auszuüben, um die Ukraine an den Verhandlertisch zu zwingen. Es ginge nicht um Gebietsgewinne, sondern um die Ukraine zu zerstören und eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa zu schaffen.

  • Der ukrainische Generalstab meldete am Samstag Angriffe praktisch entlang des gesamten Frontverlaufs im Osten und Süden des Landes. Bei Raketenangriffen auf die Stadt Slowjansk mit mindestens vier Toten soll Russland Streumunition eingesetzt haben.

  • Bei russischen Raketenangriffen auf ein Wohngebiet in der südukrainischen Region Odessa sollen am Freitag 21 Menschen ums Leben gekommen sein. Präsident Wolodymyr Selenskij spricht von einem "absichtlichen, gezielten russischen Terror".

  • Die Ukraine hat der russischen Armee außerdem vorgeworfen, die Schlangeninsel mit Phosphorbomben angegriffen zu haben. Moskaus Truppen hätten am Freitagabend "zweimal einen Luftangriff ausgeführt", heißt es dazu. Am Vortag erst hatte die russische Armee ihren Rückzug von der ukrainischen Insel erklärt, die sie zuvor vier Monate lang besetzt gehalten hatte. Mehr dazu.

 

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