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Livebericht zum Ukraine-Krieg

London: Russland bildet neuen Großverband für Einsatz in Ukraine

Nach Einschätzung britischer Geheimdienste soll Russland Freiwillige für ein neues Armeekorps anwerben. Den Rekruten würden lukrative Boni angeboten. Am Bild sind russische Rekruten bei einer Zeremonie in Omsk, Sibirien, zu sehen - bevor sie zu Militäreinheiten aufbrechen.
Nach Einschätzung britischer Geheimdienste soll Russland Freiwillige für ein neues Armeekorps anwerben. Den Rekruten würden lukrative Boni angeboten. Am Bild sind russische Rekruten bei einer Zeremonie in Omsk, Sibirien, zu sehen - bevor sie zu Militäreinheiten aufbrechen.(c) REUTERS (ALEXEY MALGAVKO)
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Nach Einschätzung britischer Geheimdienste soll Russland Freiwillige für ein neues Armeekorps rekrutieren. Der ukrainische Präsident Selenskij versichert seinen Landsleuten nach Explosionen auf der Krim, die Halbinsel zurückzuholen.

  • Russland hat Großbritannien zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit einen neuen Großverband von Bodentruppen für den Krieg in der Ukraine gebildet. Das 3. Armeekorps sei in der Nähe der Stadt Mulino, östlich der Hauptstadt Moskau, stationiert.

  • Auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist lokalen und Moskauer Angaben zufolge ein Munitionsdepot auf einem Luftwaffenstützpunkt explodiert. Ein Mensch sei getötet worden, teilte Krim-Chef Sergej Aksjonow nach Angaben russischer Agenturen mit.

  • Die Ursache der Explosionen ist bislang unklar, die Ukraine weist die Verantwortung dafür von sich. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij verspricht zugleich seinen Landsleuten eine Rückeroberung der verlorenen Halbinsel: "Die Krim ist ukrainisch, und wir werden sie niemals aufgeben."

  • Auch wer für die Angriffe auf das Atomkraftwerk Saporischschja verantwortlich ist, ist noch nicht klar. Die Ukraine und auch Russland signalisierten zuletzt Bereitschaft für eine Inspektion der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). "Von unserer Seite aus sind wir bereit, maximal mögliche Unterstützung zur Lösung organisatorischer Fragen zu leisten", so das russische Außenministerium.

  • Bei Angriffen im Gebiet Dnipropetrowsk im Süden des Landes sind nach ukrainischen Angaben mindestens dreizehn Menschen getötet und mehrere verletzt worden.

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