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Livebericht zum Ukraine-Krieg

Russland will atomwaffenfähige Raketen an Belarus liefern

Eine Bewohnerin von Donetsk blickt aus dem Fenster ihres zerstörten Wohnhauses.
Eine Bewohnerin von Donetsk blickt aus dem Fenster ihres zerstörten Wohnhauses.REUTERS
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Die umkämpfte Stadt Sewerodonezk im Osten der Ukraine soll vollständig in russischer Hand sein. Indes kündigt Putin an, das Raketensystem Iskander-M an Belarus liefern zu wollen.

  • Die Stadt Sewerodonezk in der Ostukraine ist nach Angaben ihres ukrainischen Bürgermeisters Olexander Strjuk vollständig von russischen Truppen besetzt. "Sie versuchen, ihre eigene Ordnung herzustellen. Soweit ich weiß, haben sie eine Art Kommandanten ernannt", sagt Strjuk im ukrainischen Fernsehen. Die ukrainischen Truppen haben sich zu großen Teilen aus dem schwer umkämpften Sewerodonezk zurückgezogen. Die Truppen sollen außerdem die Chemiefabrik "Asot" verlassen haben. Dort hielten sich demnach noch Zivilisten auf.

  • Das russische Militär hat nach eigenen Angaben im Osten der Ukraine 80 polnische Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Armee getötet. Durch einen Raketenangriff auf das Zinkwerk "Megatex" in der Stadt Kostjantyniwka seien 80 polnische "Söldner" liquidiert worden, hieß es aus dem russischen Verteidigungsministerium. Russland bezeichnet alle auf Seiten der Ukraine kämpfenden Freiwilligen als Söldner.
  • Russland hat nach Angaben der Ukraine Ziele allen Landesteilen unter schweren Beschuss genommen. "48 Marschflugkörper. Nachts. In der ganzen Ukraine", schrieb einer der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Mychajlo Podoljak, am Samstag auf Twitter. In der Ostukraine setzten einheimische Truppen ihren Rückzug aus der heftig umkämpften Stadt Sewerodonezk im Gebiet Luhansk unter russischem Beschuss fort. Aus dem Norden meldete die Ukraine am Samstag Raketenangriffe nahe den Städten Schytomyr, Tschernihiw und Charkiw.

  • Die EU hat am Donnerstag der Ukraine und Moldau den offiziellen Beitrittskandidatenstatus verliehen. Dies löste bereits vorab eine Debatte rund um den EU-Kandidatenstatus der Westbalkan-Staaten aus.

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