Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Livebericht zum Ukraine-Krieg

Selenskij warnt vor "radioaktiver Bedrohung für Europa"

Ein Soldat patroulliert vor dem besetzten Kernkraftwerk Saporischschja.
Ein Soldat patroulliert vor dem besetzten Kernkraftwerk Saporischschja.APA/AFP/ANDREY BORODULIN
  • Drucken

Der ukrainische Präsident fordert Sanktionen gegen die russische Atomindustrie. Die USA wollen Russland zu einem „Staatssponsor des Terrorismus“ erklären. Ein Affront für Russland, man droht mit neuer diplomatischer Eiszeit.

  • Die bedrohliche Lage im russisch besetzten Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine hat am Donnerstag den UN-Sicherheitsrat in New York beschäftigt. Das größte Kernkraftwerk Europas stelle derzeit „kein Sicherheitsrisiko“ dar, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). "Dies kann sich jedoch jederzeit ändern“. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hingegen spricht von einer Bedrohung, die dem Kalten Krieg ähnelt. Er verlangt nach Strafmaßnahmen, die die russische Nuklearindustrie hart treffen.

  • Russland hat den USA mitgeteilt, dass die diplomatischen Beziehungen schwer beschädigt würden und sogar abgebrochen werden könnten, wenn Russland vom US-Senat zum "Staatssponsor des Terrorismus" erklärt würde, zitierte die russische Nachrichtenagentur Tass einen hohen Beamten des Außenministeriums.

  • Russland kommt mit seinem Nachschub für die Truppen in der Südukraine britischen Angaben zufolge weiter in Bedrängnis. Die beiden wichtigsten Straßenbrücken für eine Verbindung der russischen Streitkräfte zu dem besetzten Gebiet am Westufer des Dnipro in der Region Cherson seien wahrscheinlich nicht mehr für umfangreiche militärische Nachschublieferungen nutzbar, teilt das britische Verteidigungsministerium auf Basis eines geheimdienstlichen Lageberichts mit.

  • Russische Streitkräfte haben die volle Kontrolle über das Dorf Pisky in der ukrainischen Region Donezk übernommen, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax am Samstag unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium berichtete.

>> Wie Sie der Ukraine helfen können