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Livebericht zum Ukraine-Krieg

US-Regierung will langfristig mehr Militärpräsenz in Europa

US-Soldaten im Mai bei einer Übung in Polen.
US-Soldaten im Mai bei einer Übung in Polen.(c) APA/AFP/WOJTEK RADWANSKI (WOJTEK RADWANSKI)
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Die USA wollen eine Truppenverstärkung. Die Ukraine meldet einen neuen russischen Raketenangriff. Litauen verbietet die Einfuhr von Gas aus Russland langfristig per Gesetz.

  • Die USA wollen ihre militärische Präsenz in Europa angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dauerhaft verstärken. Die US-Regierung werde am Mittwoch spezifische Ankündigungen über "langfristige" zusätzliche Kräfte zu Land, zu Wasser und in der Luft machen, sagte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan. Die Zusagen würden "über die Dauer dieser Krise hinausgehen".

  • Vor dem Hintergrund der katastrophalen Beziehungen Russlands zum Westen betont der Kreml sein Interesse an einem anderen Land. Man wolle das Verhältnis zu den Taliban in Afghanistan verbessern: "Wir tun alles dafür, dass sich die Situation in dem Land normalisiert und versuchen, Beziehungen zu den politischen Kräften aufzubauen, die die Lage kontrollieren", sagte Wladimir Putin der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
  • Das Parlament in Vilnius hat den Import von Gas aus Russland nach Litauen verboten. Die Volksvertretung Seimas beschloss einstimmig gesetzliche Änderungen, die Lieferanten aus Ländern, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit gelten, den Zugang zum litauischen Gastransportsystem verwehren.

  • In der ukrainischen Stadt Krementschuk wird nach einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum weiter nach Vermissten gesucht. Mindestens 18 Menschen wurden bei dem Luftangriff getötet, rund 60 verletzt. Zu dem Zeitpunkt sollen sich rund 1000 Zivilisten in dem Gebäude aufgehalten haben.

  • Die Teilnehmer des G7-Gipfels im bayerischen Schloss Elmau sprechen von „Kriegsverbrechen“ und drohen Russland mit Konsequenzen. Zum Abschluss des Gipfels haben die G-7-Staaten ihre Geschlossenheit betont. „Wir sind uns einig: Putin darf diesen Krieg nicht gewinnen". Man werde die Ukraine so lange unterstützen wie erforderlich.

>> Wie Sie der Ukraine helfen können