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15 Millionen Dollar-Vertrag

Britney Spears unterzeichnet Buchvertrag für ihre Lebensgeschichte

Britney Spears bei den Glaad Media Awards 2018.
Britney Spears bei den Glaad Media Awards 2018.(c) REUTERS (MARIO ANZUONI)
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Ihren Neuanfang will Popstar Britney Spears mit einem Buch über ihr Leben markieren. 15 Millionen Dollar soll ihr Vertrag mit dem Verlag Simon & Schuster wert sein.

Britney Spears ist scheinbar bereit, ihre Seite der Geschichte zu erzählen. Die Popikone soll ihre Memoiren veröffentlichen, nachdem sie einen 15 Millionen Dollar schweren Vertrag mit dem Verlag Simon & Schuster unterzeichnet hat. Das Buch soll von Spears' Aufstieg zum Ruhm, ihrer Beziehung zu ihrer Familie und ihrer Erfahrung, mehr als ein Jahrzehnt unter Vormundschaft gelebt zu haben, handeln.

In US-amerikanischen Medien ist von einem „der größten Deals aller Zeiten, nach den Obamas“ die Rede. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine First Lady Michelle unterzeichneten 2017 - kurz nach dem Amtsende - einen Vertrag im Wert von geschätzten 65 Millionen US-Dollar, um mehrere Bücher für die Verlagsgruppe Penguin Random House zu schreiben.

Die Geschichte dahinter

Der Deal kommt zeitgerecht zum Neuanfang der Popikone und Monate nach Spears erfolgreichem Kampf gegen die Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears. Der Hintergrund: Der Hintergrund: Nach der Trennung von ihrem Ehemann Kevin Federline setzte sich die Sängerin  2007 ins Auto, fuhr zu einem Friseursalon und zog den Rasierer über die Kopfhaut. Ein Vorfall, den etliche Paparazzi durchs Fenster einfingen. Einige Tage später ging Spears mit einem Regenschirm auf den Wagen eines Fotografen los, bevor sie sich in eine Entzugsklinik einweisen ließ. Ihr Vater reagierte darauf mit der gerichtlichen Anordnung der Vormundschaft über seine Tochter. Rasch kam es zu Gerüchten, Spears würde gegen ihren Willen festgehalten und bevormundet werden, und infolgedessen zur weltweiten #FreeBritney-Bewegung.

Erstmals selbst zur Vormundschaft ausgesagt, hat Spears im Jahr 2021 vor einem Gericht in Los Angeles. Sie erzählte davon, wie sie von ihrem Vormund zur Arbeit gezwungen wurde, obwohl sie um Pausen bettelte. Dass sie keine Kontrolle über ihre Finanzen hatte. Dass ihr der Wunsch, ihren Freund zu heiraten, verwehrt wurde und dass man sie daran hinderte, ihre Verhütungsmittel abzusetzen, obwohl sie ein drittes Kind haben wollte. „Ich habe einen Schock erlitten. Ich bin traumatisiert“, sagte Spears damals auch in den sozialen Medien. Sie wolle einfach nur ihr Leben zurück.

Familienkonflikt

Im September suspendierte ein Richter Spears' Vater von der Vormundschaft, bevor diese im November zur Gänze aufgehoben wurde. Spears äußerte kurz darauf, dass sie der Meinung sei, ihre Familienmitglieder sollten aufgrund der „demoralisierenden und erniedrigenden“ Behandlung ihr gegenüber, „alle im Gefängnis sitzen“.

Auch ihre Schwester Jamie Lynn verurteilte sie erst kürzlich öffentlich, die Anschuldigungen über die psychische Gesundheit der Sängerin erhob, während sie ihr eigenes Buch bei „Good Morning America“ vorstellte. Sie beschrieb das Verhalten von Spears im Interview als „sprunghaft, paranoid und spiralförmig“. Spears reagierte mit dem Vorwurf, ihre Schwester würde „ein Buch auf meine Kosten zu verkaufen“. Ihr Anwalt gab daraufhin eine deutliche Unterlassungserklärung an Jamie Lynn ab und versicherte, dass Spears sich nicht länger von ihrer Familie schikanieren lassen werde.

(red)