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Gastkommentar

Die Ukraine-Krise wirkt auf die Luftraumüberwachung

(c) Peter Kufner
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Vom Radargerät des Bundesheers, das jetzt bis in die Ukraine sieht, und dem Abgesang auf die Abschaffung der Eurofighter.

Ohne viel Aufsehen zu erregen hat das Bundesheer vor einigen Monaten östlich von Wien eine der leistungsfähigsten Sensoranlagen der Republik aufgestellt. Das Gerät mit dem sperrigen Namen RAT-31 DL/M des italienischen Herstellers Selex ist ein modernes Langstreckenradar und steht am Truppenübungsplatz Bruckneudorf. Es liefert 24/7-Livedaten aus dem Luftraum über Ungarn, der Slowakei und den Grenzgebieten von Polen, Rumänien – und der Ukraine.

Im Norden blockiert die Hohe Tatra zwar die Sicht auf niedere Flughöhen. Aber der für die militärische Lufthoheit entscheidende hohe Luftraum ist einsehbar. Und zu sehen gibt es einiges; auf einschlägigen Plattformen werden die militärischen Bewegungen im Luftraum um Österreich, speziell im Osten, aufmerksam verfolgt.