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Interview

Andreas Vitásek: "Erstaunlich, wie viel da wieder hochkommt"

Andreas Vitásek hat ein schriftliches „Selbstporträt“ verfasst.
Andreas Vitásek hat ein schriftliches „Selbstporträt“ verfasst.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Kabarettist Andreas Vitásek hat seine Memoiren geschrieben – und erzählt im Gespräch mit der „Presse“ von Urschreitherapie, Burn-out und seiner Blockade beim Böhmakeln.

Die Presse: Ich frage nicht, warum Sie Ihre Biografie geschrieben haben, meist heißt es: Der Verlag wollte es.

Andreas Vitásek: Es ist schon so, dass viele Kabarettistinnen und Kabarettisten insgeheim den Wunsch haben, ein Buch zu schreiben, weil es ja ein logischer Schritt ist nach dem Programmschreiben. Aber es braucht einen, der einem einen Schubser gibt. Und die Pandemie war auch nicht ungünstig dafür. Also hab ich mir gedacht, schau ma mal, was passiert, und hab angefangen. Und dann kam dieser beglückende Moment, den ich von den Programmen kenne, ab dem das Buch sich dann selber geschrieben hat. So als ob man Blumen gießt, die dann selber wachsen. Es war auch erstaunlich, wie viel da wieder hochkommt, das hat schon einen therapeutischen Effekt, oder einen psychoanalytischen. Man glaubt, dass das schon ad acta gelegt ist, und dann kommt da noch einmal die Scheidung meiner Eltern . . .

Dachten Sie, das wäre mit dem Ausziehen von daheim erledigt?