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Solarpaneele hüllen die Liftstationen im Skigebiet Flims-Laax-Falera ein.
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Serie: Natur-Talente

Skiresort auf dem Weg zur Selbstversorgung

Wie wird man als Tourismusdestination klimaneutral? In vielen Schritten bis 2030 und mit einem lässigen „Greenstyle“, den auch die Gäste verstehen. Das zeigt sich in Laax, einem der größten Skigebiete der Schweiz.

Skibetrieb und Klimaschutz, Bergbahnen und Nachhaltigkeit? Wie soll sich das ausgehen, wo doch beides in der Praxis eher wie Gegenteile anmuten? Eines der größten Schweizer Skigebiete – Flims-Laax-Falera in Graubünden – arbeitet seit Jahren auf ein Klimaziel hin (die „Presse“ berichtete): Der gesamte Energiebedarf des Skiresorts der „Weissen Arena Gruppe“ soll bis 2030 spätestens zu 100 Prozent durch regionale erneuerbare Energie abgedeckt werden. Und mit Reto Fry gibt es hier seit Jahren einen Umweltbeauftragten – nicht alibihalber, sondern mit Auftrag, wie die 200 Projekte zeigen, die bereits umgesetzt wurden: vom Zero Waste-Management und Kunststoffrecycling über den Einsatz klimafreundlicher Baumaterialien bis zu Auspflanzungen von Bäumen. Fry ist überdies Mitglied im Stiftungsrat der „Greenstyle Foundation“.

Aktuell schreibt der Umweltbeauftragte an seinem „Greenstyle-Buch“, es soll nicht bloß ein Leitfaden für die nachhaltigen Prozesse in allen Bereichen der „Weissen Arena“ sein, die das große Skigebiet entwickelt und betreibt – sprich Lifte, Pistenpräparierung, Berggastronomie, Hotels, Shops und andere tourismusnahe Dienstleistungen. Das mit vielen Grafiken ausgestattete Buch soll dann weit größere Leser-Kreise ziehen. „Es soll helfen, hier einen kulturellen Wandel voranzutreiben“, meint Fry.

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