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Interview

Peter Pacult: „Es gibt kein Zuspätkommen“

Laut, impulsiv und weiterhin wortgewaltig: Peter Pacult ist nicht zu überhören und führte Austria Klagenfurt so in die Erfolgsspur.
Laut, impulsiv und weiterhin wortgewaltig: Peter Pacult ist nicht zu überhören und führte Austria Klagenfurt so in die Erfolgsspur.(c) GEPA pictures/Wolfgang Jannach
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Mit Klagenfurt spielt Peter Pacult um das Meister-Playoff. Der Wiener, 62, spricht über Erfolg, Happel, Rapid, Autorität, Gold-Steaks – und seine Zeit als Briefträger mit Michael Ludwig.

Austria Klagenfurt ist die Überraschung dieser Saison. Der Aufsteiger besiegte Salzburg, steht vor dem Einzug in die Meisterrunde. Hätten Sie das für möglich gehalten?

Peter Pacult: Wenn ich ganz ehrlich bin, eigentlich nicht (lacht). Aber reden wir nicht um den heißen Brei herum: wir haben gut gespielt und Glück gehabt. Der Schlüsselmoment war gleich zum Ligastart das 1:1 gegen WAC, damit war viel Druck weg, gab es nichts Negatives rundherum. Wir haben uns gut eingefügt in die Liga, die Spieler verstehen sich. Dabei, nur Markus Pink, Thorsten Mahrer und Florian Rieder hatten Bundesliga-Erfahrung, der Rest kam aus der zweiten und dritten Liga. Unser Rückhalt ist der Zusammenhalt, wir haben starke Typen in der Mannschaft, die andere mitziehen. Und Siege gegen Salzburg geben immer Kraft.

Es fehlen noch zwei Punkte gegen Ried und Rapid, dann wäre die Meisterrunde perfekt. Was würde es für Klagenfurt bedeuten?

Was es bedeutet? Dass Klagenfurt auch in der Saison 22/23 in der Bundesliga spielen würde. Dann könnten wir ab Anfang März schon die neue Saison planen, das würde so viel erleichtern. Wir haben es in eigener Hand. Aber über ungelegte Eier rede ich nicht.