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Kommentar

Warum die Klimakatastrophe auch wie eine Katastrophe wirken muss

INDIA-NORTHEAST-WEATHER
Archivbild: Ein indischer Bauer wartet auf Regen. Hitze tötet Menschen, Tiere und Pflanzen. Schon heute – und im großen Stil.AFP via Getty Images
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Die Erderwärmung wird verheerende Folgen haben, warnt der IPCC. Politiker nicken brav, tun aber nichts. Krieg und Pandemie sind keine Ausrede dafür.

Manche Bilder vergisst man nicht so schnell: Die überfüllten Kühllaster voll Corona-Opfer etwa, die 2020 auf New Yorks Straßen standen. Oder die Fotos der Frauen und Kinder, die heute in den Kiewer U-Bahnschächten Schutz vor Putins Raketenbeschuss suchen. In den sozialen Medien ist das globale Schreckensszenario binnen weniger Tage von Horror-Pandemie auf dritter Weltkrieg umgesprungen. Ein denkbar schlechtes Timing für den Weltklimarat IPCC, der am Montag seine bisher eindrücklichste Warnung vor den Folgen des Klimawandels abgegeben hat. Im Zentrum des lange erwarteten Berichts stand die Frage: Was wird die Erderwärmung alles vernichten, und wie können wir damit umgehen? Die Forscher haben sich alle Mühe gegeben, im künstlichen Wettstreit der Krisen nicht unterzugehen und erinnern: Hitze tötet Menschen, Tiere und Pflanzen. Schon heute – und im großen Stil. Sie lässt uns langsamer arbeiten, macht uns aggressiver – und zerstört nebenbei Vermögenswerte in Milliardenhöhe.

Aber reicht das aus, um die Aufmerksamkeit der Politiker und Menschen zu erhaschen?