Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Rüstung

Wie die Waffen in die Ukraine gelangen sollen

Ein ukrainischer Soldat greift nach einem Panzerabwehr-Granatwerfer.(c) REUTERS (MAKSIM LEVIN)
  • Drucken

Der Westen verspricht der Ukraine Waffen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Sie zu liefern, wird eine zunehmend schwierige Mission.

In einem LKW sollen die deutschen Raketen die polnische Grenze in die Ukraine passieren, vermutlich ist die Lieferung schon angekommen. „Die Waffen sind auf dem Weg, und da geht es nicht um Tage, da geht es um Stunden“, sagte die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Montagmorgen.

1000 Panzerfäuste und 500 Stinger-Raketen für den ukrainischen Widerstand hatte die deutsche Regierung am Samstagabend versprochen. Nicht die einzigen Militärgüter, die in diesen Tagen über klandestinen Wegen, in Kleinlastern verpackt, auf verschiedenen Routen in der Westukraine ankommen sollen.

Belgien schickt 3000 Maschinengewehre und 200 Anti-Panzergranatwerfer, Dänemark liefert 2700 Anti-Panzerwaffen. Das bündnisfreie Schweden sendet 5000 Panzerabwehrwaffen, 5000 Helme und Körperpanzer. Sogar Luxemburg – das EU-Land zählt rund 1000 Soldaten – versprach 100 Panzerabwehrraketen und Jeeps. Österreich beteiligt sich laut Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) mit 10.000 Schutzhelmen und eine nicht näher genannte Zahl an Schutzwesten. Echte Waffen wird der ukrainischen Widerstand aus Wien weiterhin nicht erhalten.