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Analyse

Ganz Wien pickt und peckt für's Parken - fast ganz Wien

Wachsames Auge auf alle parkenden AutosClemens Fabry/Die Presse
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Ausgerechnet am Faschingsdienstag ist es Aus mit lustig. Das gesamte Wiener Stadtgebiet ist Kurzparkzone: Welche Branchen eine Sondergenehmigung bekommen – und welche nicht.

Es ist die größte Neuerung für Autofahrer in der Ostregion seit Jahren: Ab Dienstag werden die gebührenpflichtigen Kurzparkzonen in Wien de facto auf die gesamte Stadt ausgeweitet. Im Vorfeld gab es vehemente Forderungen verschiedenster Organisationen wie Kindergartenbetreiber und Gastronomen am Stadtrand, dass ihnen mit der Parkpickerl-Einführung dringend benötigtes Personal abhandenkommt. Auch Lehrer aus schlecht angebundenen Regionen klagten, dass ihnen das Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufgrund schlechter Verbindungen nicht möglich sei.

Die gemeinsame Forderung: die Genehmigung eines Parkpickerls, das sonst nur an Wiener Autofahrer vergeben wird. Doch die Stadt blieb hart.
Damit rückt die Frage ins Zentrum: Wer hat überhaupt Anrecht auf eine Ausnahmegenehmigung vulgo Parkpickerl?