Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Analyse

Drei Szenarien für den Krieg in der Ukraine

Ukrainische Soldaten in der Hauptstadt Kiew.
Ukrainische Soldaten in der Hauptstadt Kiew.Reuters
  • Drucken

Der Ukraine droht der Untergang. Dennoch stemmt sie sich tapfer gegen die Invasion der übermächtigen russischen Armee. Gibt es irgendeinen Ausweg aus diesem Krieg?

Die Lage ist ernst, sehr ernst. Die russische Armee hat die Ukraine im Würgegriff. Eine gigantische Panzerkolonne rollt auf die Hauptstadt Kiew zu. Die westlichen Sanktionen treffen Russland hart, doch sie stoppen den verbrecherischen Angriffskrieg nicht, den Präsident Wladimir Putin angeordnet hat. Er hat den Einsatz sogar auf wahnwitzige Weise erhöht und die Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt, um die westlichen Staaten von einer Militärintervention abzuschrecken, an die sie nicht einmal im Traum denken.

Die Briten und die Franzosen, die Amerikaner, Australier und Kanadier, die Niederländer, Balten, Belgier, Dänen und Luxemburger, ja sogar die Deutschen sowie die bündnisfreien Schweden und Finnen und noch andere schicken den Ukrainern Waffen, doch sie werden keinen einzigen Soldaten entsenden. Die Uhr tickt. Der Ukraine droht der Untergang als freier und souveräner Staat. Europa, Russland und die Welt stehen am Abgrund. Wie geht es weiter? Gibt es irgendeinen Ausweg?  Im Folgenden versuche ich die verschiedensten Szenarien durchzugehen. Das ist zwangsläufig spekulativ: Man übersieht immer etwas, aber es hilft, die Gedanken zu ordnen.

Dieser Text erschein Dienstagfrüh im Newsletter des Außenpolitik-Ressortchefs Christian Ultsch. Hier können Sie den Newsletter kostenlos bestellen.

1. Kann es eine Verhandlungslösung geben?