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Medien

Christian Drostens Abschied vom Corona-Podcast

Einmal noch riet Drosten via Podcast zur Maske.APA/Kay Nietfeld
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Der deutsche Star-Virologe absolvierte sein letztes „Coronavirus-Update“ für den NDR.

Er wolle ja keine Medienkarriere starten, erklärte er: Mit gewohntem Understatement verabschiedete sich Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité, von seinem NDR-Podcast „Coronavirus-Update“. Auf diesem hatte er über zwei Jahre lang, seit 26. Februar 2020, der deutschen (und auch österreichischen) Öffentlichkeit die Coronalage der Nation erklärt und dabei immer so unaufgeregt gewirkt, wie es die Pandemie gerade noch zuließ. Schwurblern war er gerade durch diese Coolness ein Dorn im Auge.

Seine wissenschaftliche Expertise war und ist jedenfalls unstrittig: Drosten war etwa 2003 unter den Entdeckern von Sars-CoV, des weniger erfolgreichen Vorgängers von Sars-CoV-2. So hatte er es eigentlich es nie nötig, als Popstar der Virologie zu agieren. Er ist es trotzdem. Und man darf damit rechnen, dass seine virtuos zerraufte Late-Sixties-Frisur noch öfter im Fernsehen zu sehen sein wird. Von seinen Podcast-Fans verabschiedete er sich einstweilen traditionsbewusst mit einem Appell zum Maskentragen. Und mit der Feststellung, die Omikron-Welle sei „ganz glimpflich verlaufen“.