Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Hintergrund

Österreichs Banken zahlen für Sberbank

Seit 2012 ist die Sberbank in Österreich sowie Europa tätig und residiert am Schwarzenbergplatz in Wien.Schlager
  • Drucken

Die Bankenaufseher haben die Sberbank Europe zugedreht. Nun muss die österreichische Einlagensicherung für die Guthaben deutscher Kunden einer mehrheitlich staatlichen russischen Bank einstehen.

Die EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Invasion haben die ersten konkreten Auswirkungen auf Österreich. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat der in Wien ansässigen Europa-Tochter der russischen Sberbank untersagt, ihre Geschäfte fortzusetzen. Rund 35.000 Personen können nicht mehr auf ihre Einlagen zugreifen – ein Fall für die Einlagensicherung Austria (ESA).

Sie muss die Sberbank-Kunden in den kommenden zehn Tagen mit 913 Mio. Euro entschädigen. Die Krux an der Sache: Es handelt sich dabei fast ausschließlich um deutsche Kunden einer Direktbank-Tochter der Sberbank Europe, für die nun österreichische Banken bezahlen müssen.