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Umdenken

Balanceakt: Arbeitgeber müssen flexibler werden

Balance zwischen Flexibilität und Struktur behalten
Balance zwischen Flexibilität und Struktur behaltenPexels
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Arbeitnehmer wünschen sich verstärkt, Arbeitsort- und -zeiten flexibel zu gestalten. Wird diese Forderung nicht angenommen, sind viele bereit, den Arbeitsplatz zu wechseln.

Seit Beginn der Pandemie ist die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt ein großes Thema. Neben dem Home-Office werden auch Teilzeit- und Gleitzeitmodelle attraktiver. Dies bestätigt eine aktuelle Studie, beauftragt vom digitalen Netzwerk LinkedIn. Sie zeigt, dass sich flexibles Arbeiten zu einem Anspruch an Arbeitgeber entwickelt: Knapp die Hälfte der befragten Mitarbeitenden gibt an, bei geringer Flexibilität im Job über eine Kündigung nachzudenken. Ein Viertel von ihnen hat aufgrund von fehlender Flexibilität bereits den Arbeitsplatz gewechselt. Deshalb, sagt Barbara Wittmann, Country-Managerin bei LinkedIn, „müssen Unternehmen den Wunsch nach mehr Flexibilität ernst nehmen, wenn sie sich im Wettbewerb behaupten wollen“.

Flexibilität auf allen Ebenen

Worum es bei der Forderung nach Flexibilisierung konkret ginge, sei die Chance, ohne schlechtes Gewissen offline zu gehen. Dabei sei essenziell, den Mitarbeitenden die freie Einteilung zuzutrauen und sie gestalten zu lassen. Wer nachmittags privat unterwegs ist, kann die Stunden abends nachholen.