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Elektro-Neuheit

Zwischen null und fünf Zylindern

Mit E-Boost bis zu 170 kW mobilisieren: Cupra Born.
Mit E-Boost bis zu 170 kW mobilisieren: Cupra Born.
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Die Newcomer-Marke Cupra begann das Jahr bei uns mit dem meistverkauften Elektroauto des Landes – hat sonst aber auch einen PS-Wüterich ganz nach alter Schule im Programm.

2018 betrat Cupra als eigenständige Marke die Bühne, bis dahin verstand man darunter lediglich besonders sportliche Seat-Modelle.
Dass die Emanzipation offenbar gelungen ist, zeigt der Verkaufserfolg des Kompakt-SUVs Formentor, das erste Modell der jungen Marke, das kein (direktes) Derivat eines Seat ist. Im vergangenen Jahr verbuchte der Formentor 70 Prozent des Absatzes von rund 80.000 Exemplaren auf sich.


Die für eine Neo-Marke an sich schon beachtlichen Verkaufszahlen gedenkt Cupra-Chef Wayne Griffiths heuer nicht bloß zu steigern, sondern zu verdoppeln. Eine wesentliche Rolle soll dabei das Elektroauto Cupra Born spielen, das es im Jänner in Österreich immerhin schon auf Platz eins der BEVs geschafft hat. Gebaut wird das Auto (ebenso wie der VW ID.3, von dem es abstammt) im VW-Werk Zwickau in Sachsen.


Um die sportlichen Pedigree der Marke zu untermauern, wird nun eine stärkere Variante des Cupra Born mit „E-Boost“ nachgereicht. Maximal 170 Kilowatt (231 PS) lassen sich auf diese Weise mobilisieren. Mit 58 und 77 kWh stehen zwei Batteriegrößen zur Auswahl (41.990 respektive 44.990 Euro). Mit 41.290 Euro Grundpreis für 150 Kilowatt Spitzenleistung ist der preisliche Unterschied gering. Der Preis der kommenden Einstiegsvariante mit 45-kWh-Batterie (Leistung 150 kW) ist noch offen.

Erfolgsmodell Cupra Formentor, hier als Fünfzylinder-Wüterich VZ5.
Erfolgsmodell Cupra Formentor, hier als Fünfzylinder-Wüterich VZ5.


Während das Cupra-Portfolio derzeit vier Modelle umfasst (Ateca, Leon, Formentor und Born), soll 2024 das zweite und 2025 das dritte vollelektrische dazustoßen – einmal als SUV Tavascan, einmal als Stadtflitzer Urban Rebel. 2021 betrug der Anteil elektrifizierter Modelle (BEV oder PHEV) 40 Prozent.


Eindeutig dem Oktan verhaftet ist der Formentor VZ5, eine auf 7000 Exemplare limitierte Auflage mit 390-PS-Turbo-Fünfzylinder. Der Motor wird von Audi zugeliefert, wo er als wohlklingender Exot in RSQ3 und RS3 im Einsatz ist. Kostenpunkt im Cupra: 79.990 Euro. Aufgrund der wohl überraschend hohen Nachfrage werden nun weitere 999 Stück nachgereicht – Besonderheit: die Farbe Taiga Grau samt einiger Styling- und Ausstattungs-Extras. (tiv)