Arbeitsmarkt

AMS bereitet sich „intensiv“ auf ukrainische Flüchtlinge vor

(c) IMAGO/ZUMA Wire (IMAGO/Sachelle Babbar)
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Bis zu 2,7 Millionen Ukrainer arbeiteten zuletzt im Ausland. In Österreich waren es im Jänner gut 5350. Es dürften mehr werden.

Wien. Sich dieser Tage weiter auf die Arbeit zu konzentrieren scheint angesichts des Krieges beinahe unmöglich. Vor allem österreichische Unternehmen mit Niederlassungen in der Ukraine arbeiten auf Hochbetrieb, um Unterstützung für ihre Mitarbeiter zu organisieren oder ihnen das Verlassen des Landes zu ermöglichen. Das operative Geschäft wird, wenn möglich, am Laufen gehalten – aktuell hauptsächlich aus dem Home-Office.

So auch von der Uniqa, die seit 2006 in Kiew vertreten ist. „Das Krisenteam steht in konstantem Kontakt mit dem ukrainischen Management, um bestmögliche Hilfe vor Ort zu gewährleisten“, bestätigt Vorstandsmitglied Wolfgang Kindl. In den Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien wurden eigene 24-Stunden-Hotlines für die Belegschaft in der Ukraine auf die Beine gestellt – sollten diese sich doch noch entscheiden, ihr Land zu verlassen. Die Uniqa Insurance zählt in der Ukraine zu den größten Versicherungen und betreibt ein landesweites Vertriebsnetz mit fast 850 Mitarbeitern. Im Gespräch mit der „Presse“ bestätigt das Unternehmen, dass davon bereits einige einberufen wurden oder sich freiwillig gemeldet haben, um ihr Land zu verteidigen. Sämtliche Gehälter wurden laut Kindl bereits im Voraus ausbezahlt, und Wohnungsvermietungen werden für diejenigen organisiert, die ihr Heimatland verlassen wollen.


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