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Interview

Brian Blessed: "Für Blumen ist Geld unwesentlich"

Schauspieler Brian Blessed
Schauspieler Brian Blessed(c) Des Willie / Eyevine / picturede (Des Willie)
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Er sei heute, im Alter von 85 Jahren, genauso fit wie mit 30, sagt der britische Schauspieler Brian Blessed. Wie sein Fitnessregime aussieht und was er als größten Fehler in Bezug auf Geld empfindet, erzählt er der „Presse“.

Die Presse: Anlass für unser Gespräch ist das 50-Jahr-Jubiläum des Musicals „Der Mann von La Mancha“, in dem Sie neben Peter O'Toole und Sophia Loren aufgetreten sind.

Brian Blessed: Sophia Loren hatte eine wunderbare Stimme, aber Peter O'Toole und Harry Andrews konnten nicht singen. Ich war der Einzige mit Gesangsausbildung, aber meine Figur, Pedro, hat kein Lied, und so sang ich nicht. Das nenne ich Ironie. Mit dem kleinen, wilden Peter O'Toole verband mich eine Hassliebe. Wenn er die Kontrolle verlor, konnte ich ihn zähmen, weil ich als Judoka einen schwarzen Gürtel hatte. Außerdem war ich Amateurboxchampion bei der RF (The Royal Fusiliers, Infanterieverband der Britischen Armee, Anm.). Aber wenn Peter O'Toole rezitiert: „Vielleicht ist es Wahnsinn, sich Träumen hinzugeben. Vielleicht ist es auch Wahnsinn, normal zu sein. Aber ganz sicher ist es der allergrößte Wahnsinn, das Leben so zu sehen, wie es ist, und nicht so, wie es sein sollte.“ Das geht unter die Haut. Ich wünschte, die Worte stammten aus meiner Feder.

Was sind die besten Erinnerungen an jene Zeit?