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Quergeschrieben

Frieden und Freiheit beginnen im eigenen Haus

Den Weltfrieden kann es nur geben, wenn auch im Inneren Frieden herrscht: Im Staat, in der Gesellschaft und bei jedem Einzelnen.

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Entsetzen und Empörung herrschen allenthalben aufgrund des Einmarsches der russischen Armee in die Ukraine. Es sind Bilder, die betroffen machen und die man leider schon oft aus aller Welt gesehen hat: Verletzte, verängstigte Menschen, Kinder in Kellern, zerschossene Gebäude, Soldaten, Panzer. Wir dachten, zumindest in Europa werde es keine Eroberungskriege mehr geben. Und nun das. Aggression, Gewalt, Hass, gegenseitige Schuldzuweisungen.

In Anbetracht der moralischen Entrüstung über den Krieg und dessen Urheber, ist dies jedoch auch der Moment, innezuhalten und zu reflektieren. Wie kann es so weit kommen? Was sind die Ursachen? Woher kommt der Hass, die Gewalt, die Vorurteile, die Hetze? Wie kann es wieder Frieden geben?

Selbst wenn die Dimensionen nicht vergleichbar sind, beginnen die großen Fehlentwicklungen immer im Kleinen. Es kann in der Welt keinen Frieden geben, wenn er nicht im eigenen Umfeld, im eigenen Land herrscht. Wie steht es also bei uns, in der westlichen Welt, in Österreich, bei uns selbst mit dem inneren Frieden? Gibt es nicht auch bei uns zunehmend Spaltung, Hetze, Schuldzuweisung, Sündenböcke, Ausgrenzung, Zwang, Vorurteile, ja Hass?