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Leitartikel

Ein Embargo wäre die nukleare Option der Wirtschaftssanktion

FILE PHOTO: Worker checks valve of oil pipe at Lukoil company owned Imilorskoye oil field outside West Siberian city of Kogalym
Ein Abrehen der russischen Energieimporte hätte drastische Folgen - für Russland und die Länder Mitteleuropas.REUTERS
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Kaum eine Maßnahme würde Russland so treffen wie ein Boykott von Öl- und Gaslieferungen. Doch der Preis dafür wäre hoch – vor allem in Mitteleuropa.

Innerhalb weniger Minuten stieg der Ölpreis Montagfrüh um 18 Prozent auf 139 Dollar. Nur noch knapp zehn Dollar trennten ihn von seinem historischen Höchstwert. Bei Gas und Strom wurden solche Rekordwerte an den Spotmärkten mit 345 und über 600 Euro je Megawattstunde bereits verzeichnet. Und für jeden wohl am verständlichsten war die Situation an den Zapfsäulen zu erkennen. So kostete ein Liter Diesel beinahe 1,80 Euro.

Grund für diese Preisexplosion war die Sorge bezüglich eines Stopps russischer Energielieferungen. Über diese wird laut US-Außenminister Antony Blinken sowohl in den USA als auch Europa diskutiert. Eine Ansicht, die auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigte. Das Thema sei „nicht vom Tisch“.