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ATP-Tour

Serena Williams empört über Bewährungsstrafe für Zverev

Alexander Zverev
Alexander ZverevHandout via REUTERS
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Alexander Zverev hatte in Acapulco völlig die Kontrolle verloren, kam aber mit vergleichsweise glimpflicher Strafe davon.

Nach seinem Ausraster beim Turnier in Acapulco ist Alexander Zverev von der Tennis-Organisation ATP mit einer achtwöchigen Sperre auf Bewährung belegt worden. Darüber hinaus wurde dem Weltranglisten-Dritten eine Geldstrafe von 25.000 Dollar - ebenfalls auf Bewährung - auferlegt, wie die ATP am Dienstag mitteilte. Damit darf sich Zverev bis zum 22. Februar 2023 - ein Jahr nach dem Vorfall - keinen Verstoß leisten, der zu einer Geldstrafe wegen unsportlichen Verhaltens führt.

Der Deutsche kann bis Freitag Einspruch gegen das Urteil einlegen. Der 24-Jährige hatte in Acapulco nach einer Niederlage im Doppel mehrmals mit seinem Schläger gegen den Schiedsrichtersessel geschlagen, auf dem der Unparteiische noch saß. Er wurde disqualifiziert und musste 40.000 Dollar Strafe zahlen. Außerdem erhielt er weder Preisgeld noch Weltranglistenpunkte.

Serena Williams beklagt Doppelmoral

Über das ausgesprochene Strafmaß echauffierte sich Serena Williams. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin und einstige Nummer eins der Welt ist demnach überzeugt, sie wäre bei so einem Ausraster viel härter bestraft worden. „Es gibt eine Doppelmoral", klagte der US-Star auf „CNN". „Ich würde wahrscheinlich im Gefängnis landen, wenn ich das tun würde – kein Witz", sagte die 40-Jährige.

Williams selbst erhielt einmal eine Bewährungsstrafe: 2009 prallte sie bei den US Open mit einem Linienrichter zusammen. Sie wurde zwei Jahre auf Bewährung gesperrt und musste 175.000 Dollar Strafe zahlen.

(APA/red)