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TV-Notiz

Gesundheitsminister Rauch in der „ZiB 2“: So hart wie Asphalt

Der neue Gesundheitsminister Johannes Rauch mag Autometaphern, Moderator Armin Wolf mag mehr Information(c) Screenshot
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Bei Debüt des neuen Gesundheitsministers Johannes Rauch erfuhr man (noch) nicht, wie es mit der Impfpflicht weitergehen soll. Das frustrierte Armin Wolf so sehr, dass er gar mit Gesprächsabbruch drohte.

Der Grüne Johannes Rauch ist also der dritte Gesundheitsminister in dieser Pandemie – im internationalen Vergleich ist das nicht übermäßig viel, andere Länder haben einen höheren Ministerverschleiß. Von Rauchs Vorgänger, dem Quereinsteiger Wolfgang Mückstein, erwartete man sich einen neuen Stil. Von Mücksteins Nachfolger bekommt man ungewohnte Metaphern für einen Grünen-Politiker, nämlich welche aus dem Autofahrer-Universum: Entscheidungen fällt er entlang von Leitplanken, zur Impfpflicht fiel ihm ein Vergleich mit Tempolimits auf Autobahnen ein. Zum alten Stil, wenn man so will, gehört die Kunst, etwas zu sagen und doch nichts zu sagen. Rauch, das ließ sich bei seinem Debüt als Minister in der „ZiB 2“ am Dienstagabend erkennen, beherrscht dieses Kunststück.

Zwar betonte der Vorarlberger mehrmals, erst wenige Stunden im Amt zu sein (was an Kurzzeit-Kanzler Alexander Schallenberg erinnerte), Schonfrist bekam er von Interviewer Armin Wolf deshalb aber keine. Gut die Hälfte des zwölfminütigen Interviews widmete er der Impfpflicht.

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