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Conference League

Nach dem Liga-Flop will Lask in Europa glänzen

SOCCER - UEFA ECL, Slavia vs LASK
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Die Linzer reisen mit Ausfällen zum Achtelfinal-Hinspiel bei Slavia Prag an.

Prag. In der Bundesliga hat der Lask die Qualifikation für die Meistergruppe verpasst, dafür wollen sich die Linzer nun mit europäischen Sternstunden rehabilitieren. Als Gruppensieger der neuen Conference League schafften sie den direkten Sprung ins Achtelfinale, in dem heute das Hinspiel bei Slavia Prag (18.45 Uhr, live, Servus TV, Sky) wartet. Als „knifflige Aufgabe“ bezeichnete Trainer Andreas Wieland das Duell mit dem tschechischen Meister, um zu reüssieren brauche es die zuletzt in der Liga vermisste Effizienz. „Wir müssen aus unseren Torchancen, die wir zahlreich vorfinden, auch etwas Zählbares herausholen.“

In der tschechischen Hauptstadt sind österreichische Klubs in neun Anläufen noch ohne Sieg. Dass Slavia noch vor zwei Jahren in der Champions League mitspielte und im Vorjahr im Viertelfinale der Europa League stand, macht die Aufgabe nicht leichter. „Wir werden aber alles daransetzen, eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen“, so Wieland. In einer Woche wird übrigens in St. Pölten gespielt.

Personalsorgen

Beide Mannschaften sind von Ausfällen geplagt. Bei den Linzern fielen Sascha Horvath und Andreas Gruber kurzfristig nach Erkrankungen aus, Marko Raguž ist laut Wieland „leicht verletzt“ und saß ebenfalls nicht im Bus. Slavia muss auf den nach dem Kriegsausbruch in seiner Heimat kürzlich zum Kapitän ernannten Ukrainer Taras Kacharaba sowie Oscar Dorley gelbgesperrt verzichten, auch der tschechische Teamspieler Jan Bořil ist langzeitverletzt. Dafür stimmt das Selbstvertrauen in Anbetracht von 19 Siegen in 24 Ligarunden.

Dass in Tschechien die Linzer deshalb teilweise nur als Durchgangsstation ins Viertelfinale gesehen werden, soll für die Linzer Ansporn sein. „Der Lask wurde in der Vergangenheit oft damit konfrontiert, dass er schmaler gemacht worden ist. Aber ich denke, wir haben das Potenzial, Slavia zu ärgern“, so Trainer Wieland.

(APA)