Handschellen

"Black Panther"-Regisseur wurde für Bankräuber gehalten

FILE PHOTO: Director Coogler poses for a portrait while promoting the movie ´Black Panther´ in Beverly Hills
FILE PHOTO: Director Coogler poses for a portrait while promoting the movie ´Black Panther´ in Beverly Hills(c) REUTERS (MARIO ANZUONI)
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Ryan Coogler wollte 12.000 Dollar von seinem Konto abheben und bat auf einem Zettel um Diskretion. Die Kassiererin deutete das als Raubversuch.

Dass es keine gute Idee ist, Bankangestellten zu bitten, sich unauffällig zu benehmen, musste US-Regisseur Ryan Coogler im Jänner in Atlanta feststellen. Das gilt jedenfalls, wenn man ein schwarzer Mann ist. In Atlanta drehte Coogler die Fortsetzung zu seinem weltweit erfolgreichen "Black Panther"-Film, "Black Panther: Wakanda Forever" - und wurde für einen Bankräuber gehalten, berichtet das Branchenblatt "Variety".

Dem Polizeibericht zufolge hatte Coogler an einem Bankschalter eine größere Summe von seinem Konto abheben wollen. Mit einer handschriftlichen Notiz bat er die Bankangestellte darum, diskret vorzugehen: "Ich möchte 12.000 Dollar von meinem Konto abheben. Bitte zählen Sie das Geld woanders, ich bitte um Diskretion", stand demnach auf dem Zettel.

Als wegen der Höhe der Summe eine Alarmmeldung erschien, deutete die Kassiererin dies fälschlicherweise als einen Raubversuch. Polizisten führten Coogler und zwei Begleiter, die vor dem Gebäude in einem Auto warteten, in Handschellen ab. Nachdem Coogler sich ausweisen konnte, wurden sie freigelassen.

"Diese Situation hätte nie passieren dürfen", sagte Coogler in einer Stellungnahme. Er und die Bankleitung hätten sich aber darüber verständigt und den Fall zu seiner Zufriedenheit gelöst.

Ein Sprecher der Bank teilte "Variety" mit, dass sie den Vorfall "zutiefst" bedauerten. Sie hätten sich bei Coogler dafür entschuldigt.

(APA/dpa)


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