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Jubiläum

Vom Hyundai Pony zum beeindruckenden Ioniq 5

Die Studie zur E-Limousine: So könnte der Ioniq 6 aussehen.
Die Studie zur E-Limousine: So könnte der Ioniq 6 aussehen.
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Vor 30 Jahren kam Hyundai nach Österreich. Noch heuer will man mit einer E-Limousine beeindrucken.

Wien. Es war ein Ritterschlag der besonderen Art. Auf der Frankfurter Autoschau IAA stellte Hyundai 2011 den i30, den Golf-Gegner, vor. Einer der ersten Inspektoren damals: VW-Konzernchef Martin Winterkorn.

Er tastete, befühlte, zückte sogar eine Taschenlampe und spielte schließlich mit der Lenkradverstellung des i30 herum. „Da scheppert nichts“, stellte Winterkorn missmutig fest. „BMW kann's nicht, wir können's nicht. Warum kann's der?“

Besser hätte die Werbung für Hyundai nicht sein können. Der koreanische Autohersteller hatte sich eben den Abschied vom Billiganbieter verordnet und „modern premium“ als neues Motto ausgerufen. Innovative, stylisch und qualitativ hochwertige Fahrzeuge sollten es künftig werden – und mit dem ersten Versuch, dem i30, verärgerte man gleich keinen Geringeren als den VW-Chef.

1975 feierte Hyundai mit dem Pony, der von Giorgetto Giugiaro – Designer auch des Lotus Esprit und des Fiat Panda – entworfen waren war, Premiere als Autohersteller. Seit 1992 sind die Koreaner in Österreich vertreten, mittlerweile mit 127 Vertragspartnern. Und auch jetzt gibt man den Mitbewerbern wieder Grund zum Ärgern. Denn das erste Modell, das auf der neuen Batterie-Plattform der Koreaner aufbaut, der Ioniq 5, ist nach Meinung vieler Fachjournalisten eines der besten Elektroautos auf dem Markt. Der Konzernbruder Kia EV6 wurde eben zum Car of the Year 2022 gekürt.

Zum Jubiläum kommt der Ioniq 5 für das Modelljahr 2023 mit einer neuen 77,4-kWh-Batterie. Andere Modelle, darunter der Kleinwagen i10 oder auch der City-SUV Kona, werden zum Jubiläum als spezielle „edition 30“ mit etlichen Sonderausstattungen und Preisvorteilen bis zu 6000 Euro angeboten, wie der österreichische Hyundai-Geschäftsführer, Roland Punzengruber, ankündigte.

Testlauf für Wasserstoffbus

Wirklich spannend wird es wieder gegen Mitte des Jahres, wenn die erste Elektrolimousine, der Ioniq 6, präsentiert werden soll (in Österreich soll er ab Ende des Jahres verfügbar sein). Die Studie Prophecy sieht spannend und vielversprechend aus. Wenn man beim Serienmodell so nah an der Studie bleibt wie beim Ioniq 5, wird die E-Limousine für Furore sorgen. 2024 will man schließlich das große Elektro-SUV Ioniq 7 vorstellen.

Noch immer hat Hyundai mit dem SUV Nexo auch ein Wasserstoffauto im Programm, als nur einer von zwei Herstellern (Toyota ist mit dem Mirai der andere). Diese Technologie wird künftig aber eher im Nutzfahrzeugbereich zum Einsatz kommen. In Wien testen die Wiener Linien aktuell den Hyundai Elec City, einen Brennstoffzellenbus, auf seine Alltagstauglichkeit.

 


[SB0HO]