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Tabakindustrie

Wie der Zigarettenkonzern Philip Morris rauchfrei werden will

Rauchfrei heißt nicht dampffrei und auch nicht nikotinfrei.APA/KEYSTONE/ENNIO LEANZA
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Der Zigarettenkonzern Philip Morris will rauchfrei werden. In Österreich ist der Marktanteil alternativer Produkte noch gering. Aber der Markt wächst.

Wenn ein Zigarettenkonzern sich einer rauchfreien Zukunft verschreibt, klingt das so, als wolle er sich selbst abschaffen. Aber das ist nicht der Fall. Philip Morris etwa strebt eine Zukunft ohne Rauch an und meint damit, dass Zigaretten durch Alternativen ersetzt werden sollen, wo der Verbrennungsprozess entfällt. Wenn kein Tabak verbrannt wird, entsteht auch kein Rauch.

In den vergangenen 14 Jahren hat Philip Morris eigenen Angaben zufolge neun Milliarden Euro in Produkte ohne Verbrennungsprozess gesteckt. Im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres waren rauchfreie Produkte bereits für mehr als 30 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes des Zigarettenkonzerns verantwortlich. Ziel ist, den Anteil bis 2025 auf 50 Prozent hochzuschrauben. „Der Zigarettenfilter hat 50 Jahre gebraucht, bis er sich durchgesetzt hat. Jetzt passieren in der Branche massive Umwälzungen in wenigen Jahren“, sagt Alexander Schönegger, Chef von Philip Morris Austria.