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Sondereinsatzkräfte in Grosny bei einer Rede des tschetschenischen Machthabers Kadyrow zum Ukraine-Krieg.
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Ukraine

Putins tschetschenische Söldnerarmee

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs sind auch tschetschenische Kämpfer in der Ukraine im Einsatz. Mit Drohgebärden stellt Ramsan Kadyrow, der Gewaltherrscher von Grosny, seine Loyalität gegenüber dem Kreml unter Beweis.

„Zehntausende Freiwillige“ aus Tschetschenien stünden zum Einsatz in der Ukraine bereit. Diese Botschaft sendet der tschetschenische Machthaber, Ramsan Kadyrow, seit Tagen an den russischen Präsidenten, Wladimir Putin, nach Moskau. Die Männer warteten nur noch auf den Einsatzbefehl des Oberbefehlshabers, lautet Kadyrows Botschaft. Den Kampfwillen unterstreichen sollen mehrere Videos, die der bärtige Gewaltherrscher auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht. In den martialisch inszenierten Clips übertreffen einander die Kommandanten tschetschenischer Spezialeinheiten mit ihren Bekundungen, Männer für den Kampf zu liefern. Die Kamera filmt reihenweise vermummte Bewaffnete. Hinter ihnen ist demonstrativ Militärtechnik postiert: gepanzerte Fahrzeuge, schwere Lastwagen, Militärjeeps.

Am Freitag kam das Signal aus Moskau. Bei einer im Fernsehen übertragenen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats sagte Putin, er werde Freiwilligen erlauben, in der Ukraine zu kämpfen. Sein Freund und Verteidigungsminister Sergej Schoigu ergänzte, im Nahen Osten seien 16.000 Kämpfer bereit für den „Befreiungskrieg“ im Donbass.