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Ukraine-Krieg

Unternehmen verlassen Russland: Kommt die Moral nun zuerst?

Der schwedische Textilhändler H&M hat sehr schnell die Rollläden in Russland heruntergezogen.
Der schwedische Textilhändler H&M hat sehr schnell die Rollläden in Russland heruntergezogen.Imago Images
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Aufgrund des Ukraine-Krieges verlassen immer mehr Firmen Russland. Nicht nur aus ökonomischen Gründen. Denn Unternehmen achten zunehmend stärker auf ihre Reputation.

McDonald's, Sony, Amazon, Netflix, Apple, Obi, Microsoft, Heineken, Shell, Carlsberg, Ikea, H&M, Starbucks, BP, Universal, Ferrari, Coca-Cola, Volkswagen, SAP, Pepsi, KPMG, Daimler, Adobe, PwC, Deloitte, IBM, Mastercard, BMW, Samsung, Visa, Swarovski.

Diese Liste ist nur ein kleiner Teil jener Unternehmen, die in den vergangenen zwei Wochen ihre Aktivitäten in Russland stark zurückgefahren, auf Eis gelegt oder überhaupt komplett eingestellt haben. Kaum ein Tag vergeht derzeit, an dem nicht ein Unternehmen bekannt gibt, die Zelte in Russland abzubrechen. Laut Angaben der US-Universität Yale zogen sich seit Beginn des Ukraine-Krieges vor etwas mehr als zwei Wochen bereits mehr als 300 Firmen aus Russland zurück oder kündigten entsprechende Schritte an.