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Diesen vier Aktien sagen Experten nun hohe Kursgewinne voraus

Die Welt steht kopf. Man ist gut beraten, sich an Experten zu halten.
Die Welt steht kopf. Man ist gut beraten, sich an Experten zu halten.Clemens Fabry
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Es ist eine große Kunst, angesichts der derzeit komplizierten Welt- und Wirtschaftslage auch als Anleger den Überblick zu bewahren. Bei diesen vier Aktien aber geben Experten bereits grünes Licht.

Ob man Pessimist ist oder Optimist, war immer schon eine subjektive Entscheidung. Und ganz aktuell können objektive Daten dazu ohnehin recht wenig beitragen. Denn gerade was den Ukraine-Krieg betrifft, ist für Laien und sogar für gut informierte Experten schwer einzuschätzen, wo wir wirklich stehen.

Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Verhandlungen haben am Freitag an den Börsen ja für etwas Rückenwind gesorgt. Er sehe bei den Gesprächen über ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine etwas Bewegung, sagte er. Die russischen Verhandlungsführer hätten über „gewisse positive Veränderungen“ bei den „praktisch täglich“ geführten Gesprächen informiert.

Während also die derzeit stark nachrichtengetriebenen Börsen am Freitag nach einer hochangespannten Woche mit Erleichterung reagiert haben, bleiben Marktteilnehmer skeptisch, weil einfach schon vieles gesagt und vieles wider Erwarten dann anders getan wurde. Investoren sollten besser noch die Kirche im Dorf lassen, meint Craig Erlam, Analyst vom Handelshaus Oanda. Sollten sich aber die positiven Signale häufen, könne an den Märkten tatsächlich eine Erholung einsetzen.

Was bereits eingesetzt hat und extrem belastend bleibt, ist der neue Schub für die ohnehin schon extrem hohe Inflation. Anders als die Europäische Zentralbank, die bei der Zinsschraube nach wie vor vorsichtig bleibt, ist für die Bank von England und die US-Notenbank Fed daher eine Anhebung der Schlüsselsätze fix. Der Markt geht von einer Anhebung um einen Viertel Prozentpunkt am kommenden Mittwoch aus, ehe stärkere Anhebungen folgen dürften.

Zugegeben, alles etwas viel auf einmal. Und gerade für Kleinanleger ein Amalgam, das den Überblick erschwert und daher die Fehleranfälligkeit erhöht.

Wer nicht zuwarten will und jetzt schon aktiv werden möchte, könnte gut beraten sein, allmählich kritischer gegenüber Öl- und Gastiteln zu werden. Auf die Verdienstchancen mit ihnen haben wir hier im Laufe der vergangenen Monate ja hingewiesen. Durch die Bank sind sie gut gelaufen. Der Öl- und Gaspreis steuerte zuletzt aber auf Spitzenwerte zu. Sollte es zu einer Waffenruhe in der Ukraine kommen, ist mit einer stärkeren Korrektur zu rechnen, wie wir es ja am Donnerstag und Freitag schon gesehen haben. Erste Analysten raten zu Gewinnmitnahmen.

Aber wo winken künftig Gewinne?