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Bundesliga

Rapid und Austria starten siegreich in die Meistergruppe

Klagenfurt gegen Austria
Klagenfurt gegen AustriaAPA/GERD EGGENBERGER
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Die Hütteldorfer siegten in Klagenfurt 3:1, die Austria bezwang den WAC 2:1. Salzburg gewann das Spitzenduell mit Sturm.

Zum ersten Mal spielen beide Wiener Großklubs in der Meistergruppe mit, zwei weitere Derbys stehen somit auf dem Programm. Das erste davon steigt am kommenden Sonntag und sowohl Rapid als auch Austria haben sich mit Siegen darauf eingestimmt. Salzburg nahm dem Titelrennen indes mit einem 1:0-Sieg über Sturm Graz die letzte Spannung. Das Goldtor erzielte Maximilian Wöber (55.), der Vorsprung auf die Konkurrenz beträgt elf Punkte.

Die Hütteldorfer gingen bei Austria Klagenfurt durch Marco Grüll in Führung (27.), dann war wieder Bernhard Zimmermann gegen seinen neuen Lieblingsgegner erfolgreich (35.). Der 20-Jährige, der erst Ende Februar sein Bundesliga-Debüt gegeben hat, traf schon vor einer Woche gegen die Klagenfurter doppelt und besiegelte damit die Qualifikation für die Top sechs. Nun hält Zimmermann bei drei Treffern in ebenso vielen Spielen, und schickt sich an den Abgang von Ercan Kara vergessen zu machen.

Ein von Turgay Gemicibasi verwandelter Hands-Elfmeter gab den Klagenfurtern noch einmal Hoffnung (41.), doch Yusuf Demir machte dies bald nach der Pause zunichte. Der 18-Jährige erzielte ein angesichts von 1,73 m Größe eher seltenes Kopfballtor, weil die Abwehr ihn im Strafraum sträflich allein ließ (49.). Demir jubelte erstmals nach seiner Rückkehr aus Barcelona und zum ersten Mal wieder im grün-weißen Trikot seit fast einem Jahr.

Nach Gelb-Rot für Gemicibasi (53.), eine harte Auslegung von Schiedsrichter Hameter, war das Schicksal der Austria endgültig besiegelt, Rapid vergab Chancen auf einen noch höheren Sieg, unter anderem etwa Kelvin Arase einen Meter vor dem leeren Tor (89.).

Die Wiener Austria setzte sich zuhause mit 2:1 (1:1) gegen den WAC durch und kletterten vor dem abschließenden Duell zwischen Salzburg und Sturm auf Platz zwei. Marco Djuricin (13.) und Eren Keles (47.) netzten für die "Veilchen", die bereits ihren fünften vollen Erfolg in Serie feierten. Der WAC traf nur durch Michael Liendl (26.) und rutschte auf Rang vier zurück.

Lask schießt sich Frust von der Seele

Der LASK hat sich den Frust nach dem enttäuschenden Auftritt im Europacup am Donnerstag von der Seele geschossen. Die Athletiker fertigten im ersten Spiel der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga WSG Tirol am Sonntag in Pasching mit 6:0 (3:0) ab und übernahmen damit auch gleich einmal die Tabellenführung, einen Zähler vor dem Oberösterreich-Rivalen SV Ried. Die Truppe von Trainer Andreas Wieland tankte damit auch Selbstvertrauen für das Rückspiel gegen Slavia Prag.

Da gilt es am Donnerstag im zweiten Teil des Europa-Conference-League-Achtelfinales gegen den tschechischen Serienmeister in St. Pölten einen 1:4-Rückstand wettzumachen. Der anstelle von Thomas Goiginger in die Startelf gerückte Keita Nakamura (9.) leitete den Sieg vor 4.000 Fans früh ein, Florian Flecker legte noch in Hälfte eins einen Doppelpack (26., 41.) nach. Nach Wiederbeginn trugen sich auch noch Peter Michorl (52.), der offensiver als zuletzt agierte, und Alexander Schmidt (73.) und neuerlich Nakamura (88.) in die Schützenliste ein. Flecker bereitete auch zwei Tore vor, war damit die herausragende Figur in der Raiffeisen Arena.

(red/APA)