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Gesundheitsminister

Johannes Rauch und der undankbarste Job der Republik

Johannes Rauch.
APA/TOBIAS STEINMAURER
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Eine Woche, zwei umstrittene Entscheidungen und viele (auch selbst ernannte) Experten: über den turbulenten Start des neuen Gesundheitsministers.

Er hat es wohl ohnehin geahnt: „Mir ist klar, dass ich als dritter Gesundheitsminister in der Pandemie kein Vorschussvertrauen habe“, sagte Johannes Rauch Anfang der Woche. Aber dass ihm die ersten sieben Tage im Amt „wie zwei Monate“ vorgekommen sind, war dann doch ernüchternd.

Man kann es, anhand der Chronologie, einigermaßen nachvollziehen. Begonnen hat die Ära Rauch eigentlich schon vor zwei Wochen, am 3. März, mit dem Rücktritt von Wolfgang Mückstein. Tags darauf, nach dem Sanktus der grünen Gremien, wurde Rauch der Öffentlichkeit vorgestellt. Seither blieb keine Zeit zum Verschnaufen: Amtsübergabe im Ministerium, Angelobung am Dienstag, der erste Auftritt vor dem Nationalrat, das erste Interview als Minister (Dienstagabend in der „ZiB 2“, noch relativ inhaltsleer) und Mittwochfrüh die erste Amtshandlung. Gemeinsam mit Verfassungsministerin Karoline Edtstadler verkündete Rauch, dass die Impfpflicht ausgesetzt werde.