Britisches Königshaus

Queen überträgt Meghans Theater-Schirmherrschaft an Camilla

Camilla und Meghan bei der Colour-Parade 2019 in London.
Camilla und Meghan bei der Colour-Parade 2019 in London.(c) REUTERS (HANNAH MCKAY)
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Herzogin Camilla übernimmt die Schirmherrschaft über das National Theatre, die einst Meghan übergeben wurde. Das Theater zeigt sich erfreut.

Seit Meghan Markle, frühere Schauspielerin und Herzogin, und Prinz Harry ihre royalen Pflichten niedergelegt haben, werden einige ihrer Ehrenämter innerhalb der Familie neu verteilt. So soll auch die Schirmherrschaft über das National Theatre künftig von Herzogin Camilla übernommen werden, wie der Palast in der Nacht auf Freitag mitteilte. Die Entscheidungsmacht liegt bei Queen Elizabeth II. Erst 2019 übertrug diese Meghan die Schirmherrschaft des Theaters, nachdem sie selbst lange dessen Schirmherrin gewesen ist.

Damit verlieren Meghan und Harry nun auch ihre Schirmherrschaften, nachdem sie bereits vor über zwei Jahren auf ihren royalen Titel verzichtet hatten. Nun wird davon ausgegangen, dass Queen Elizabeth II. auch bald die ehemalige Schirmherrschaft Meghans für den Hochschulverband Association of Commonwealth Universities an ein anderes Familienmitglied überträgt. Für Camilla ist die Übernahme des National Theatre ein weiteres Zeichen, dass sie die Gunst ihrer Schwiegermutter, der Queen, genießt. Diese hatte ihr 70. jähriges Thronjubiläum zum Anlass genommen, der Herzogin den Titel Queen zuzusichern, wenn Thronfolger Charles an ihre Stelle tritt.

Theater erfreut

Das National Theatre zeigte sich begeistert über die Wahl. Camilla sei eine langjährige Unterstützerin der Künste, eine leidenschaftliche Theaterliebhaberin und Verfechterin von Literatur und Drama, hieß es in einer Mitteilung. Das Theater ist eine der bedeutendsten Kunststätten des Landes. Seit 1976 residiert es in einem modernen Gebäude, das Prinz Charles einst mit einem Atomkraftwerk verglich. Camilla hält bereits zahlreiche Schirmherrschaften, darunter für die Royal Academy of Dance, die Royal Society of Literature und das London Chamber Orchestra.

(apa/red)


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