Volkstheater

Theater der anorganischen Engel

Die Wiener Symphoniker vor der Kulisse eines Waldes.
Die Wiener Symphoniker vor der Kulisse eines Waldes.Volkstheater/Nikolaus Ostermann
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„Der Klang der Offenbarung des Göttlichen“, gespielt von den Wiener Symphonikern, gesungen vom Chorus sine nomine, führt in die isländische Natur.

Man kennt das vom „Ring des Nibelungen“: Alles ist harmonisch und friedlich, bevor Liebe und Leid, Geld und Gier, Not und Neid in die Welt treten. Bevor das göttlich-menschliche Drama beginnt. In diesem Sinn ist Kjartan Sveinssons Komposition „Der Klang der Offenbarung des Göttlichen“, ohne Schauspieler inszeniert von Ragnar Kjartansson, erstmals aufgeführt 2014 an der Berliner Volksbühne, ein prädramatisches Stück.

Oder ein postdramatisches? Schildert es eine Welt, aus der der Mensch schon wieder verschwunden ist? Oder gar alles tierische Leben? Aber wem wird dann das im Titel angesprochene Göttliche offenbart?

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