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Bundesheer

Wie oft die Eurofighter aufsteigen müssen

EUROFIGHTER LANDUNG AM FLUGHAFEN WIEN-SCHWECHAT
Die Eurofighter stehen in Zeltweg zum Abflug bereit – aber nicht zu jeder Uhrzeit.APA/HERBERT NEUBAUER
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Seit 2021 wird der Luftraum nur noch mit den Eurofightern überwacht. Eine durchschnittliche Flugstunde kostet 61.000 Euro. 15 Mal mussten die Jets im Vorjahr aufsteigen – einmal, um zwei Militärflieger aus Brasilien abzuweisen.

Je nachdem, zu welcher Uhrzeit Sie diesen Text gerade lesen, warten zwei Piloten in Zeltweg gerade in ihrer Box – oder eben nicht. Sie stehen für den Notfall bereit: Sollte ein unbekannter, vielleicht sogar feindlicher Flieger den österreichischen Luftraum passieren, können die Militärpiloten mit ihren Eurofightern aufsteigen.

Es kommt aber auf die Uhrzeit an: Die aktive Luftraumüberwachung (also wenn Eurofighter startklar bereitstehen) gibt es in Österreich nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Und auch das nicht lückenlos – eine Sparmaßnahme, die unter Rot-Schwarz 2014 eingeführt wurde. Mit dem Angriffskrieg Russlands wurde die Bereitschaft zwar erhöht: Die Piloten und die technische Crew sind nun rund zwei Stunden pro Tag länger im Dienst. Durchgehend wird der Luftraum in Österreich nur passiv, also mittels Radaranlagen, überwacht.