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Gemüse sollen Mitarbeiter künftig aus dem unternehmenseigenen Garten beziehen können.
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Serie: Natur-Talente

Soilful: Ein Firmengarten mit gutem Gewissen

Direkt am Bürogelände frische Luft holen, eine Kreativpause einlegen, oder ein bisschen Unkraut jäten. So stellt sich das Wiener Start-up Soilful den Arbeitsalltag der Zukunft vor.

„Wenn mich meine Kinder in 20, 30 Jahren fragen, welchen Beitrag ich denn geleistet habe, dann will ich eine gute Antwort haben“, erklärt Stefan Faatz-Ferstl, Mitgründer des Wiener Start-ups Soilful, im Gespräch mit der „Presse“. Während eines Sabbaticals verbringt der studierte Bauingenieur und Unternehmensberater mit seinen beiden Kindern viel Zeit in der Natur und beginnt sich mit nachhaltigen und solidarischen Landwirtschaftsmodellen auseinanderzusetzen.

„Solidarische Landwirtschaftsmodelle brauchen viel Kompetenz“, meint Faatz-Ferstl, „etwas aufzubauen oder eine Genossenschaft zu gründen ist sehr komplex.“ Genau im Bereich Organisationstransformation hätte er aber bereits viel Erfahrung aus seiner Beratungstätigkeit. Tatjana Tupy, das zweite Gesicht von Soilful, habe hingegen in der Praxis Erfahrung, sie hat sieben Jahre lang eine solidarische Landwirtschaft aufgebaut und betrieben. Mit vereinten Kompetenzen möchten die beiden nun landwirtschaftliche Nutzfläche zu Orten der Begegnung machen, und durch regenerative Landwirtschaft Biodiversität auf diesen Flächen aufbauen.

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