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Ukraine-Krieg

Das Ende eines historischen Panzer-Prototypen auf dem Schlachtfeld

Neuer Alltag: Blick auf einen abgeschossenen Kampfpanzer (hier allerdings ein T-72) in der Region Lugansk.IMAGO/ITAR-TASS
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Das einzige existierende Modell eines T-80UM2 der russischen Armee wurde auf einer Straße zerstört. Es war der Prototyp eines Ende der 1990er groß angekündigten „Superpanzers", dem freilich auch kein Glück beschieden war. Wieso er in der Ukraine unterwegs war, ist unklar.

Unter den sich massenhaft häufenden Materialverlusten der russischen Streitkräfte in der Ukraine sind bisweilen auch sozusagen sehr unerwartete: Berichten militärischer Fachplattformen zufolge ist dabei auch ein Kampfpanzer vom Typ T-80UM2 zerstört worden. Dabei handelte es sich (1) um einen historischen Prototypen, der (2) auch noch das zumindest heute einzige Exemplar seiner Art war.

Wieso er ins Gefechtsfeld geschickt wurde, ist unklar, könnte aber einfach aus dem Motiv heraus erfolgt sein, das „Ding", das auch schon etwas angejahrt war, unter realen Umständen der Moderne zu testen. So etwas geschah in den vergangenen Jahren auch etwa in Syrien mit anderen russischen Waffensystemen. Zudem war das etwa um die 46 bis 48 Tonnen schwere, gut gepanzerte Gefährt eigentlich mit einer aktiven Selbstschutzanlage Modell „Drosd-2" bestückt, die anfliegende Panzerabwehrraketen erkennen und kurz vor dem Einschlag zerstören sollte.