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Nach Jahren des Kapitalismus will der Staat wieder mehr Einfluss.
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Die Zeit des wilden chinesischen Kapitalismus ist vorbei

Xi Jinping setzt zunehmen auf Staatsunternehmen und ideologische Zügel. Die Jahre des rasanten Wirtschaftswachstums sind vorüber. Dabei stellt sich die Frage: Um was für ein System handelt es sich in China?

Im zehnten Amtsjahr Xi Jinpings stellt sich die Frage: Um was für ein System handelt es sich in China? Dass das Reich der Mitte in seinen Grundzügen kapitalistisch ist, lässt sich schwer abstreiten. Gleichzeitig jedoch scheint unter der Ägide von Xi auch die Lehre des Kommunismus wieder ernster genommen zu werden, was sich nicht nur in den unzähligen Marx-Zitaten in seinen hoch ideologischen Reden widerspiegelt. Gemeinhin verwenden viele Ökonomen den Terminus „Staatskapitalismus“, wobei unklar ist, was diesen genau ausmacht.

Um den Status quo besser zu ergründen, hilft ein Blick auf die Geschichte. Voriges Jahr feierte die Kommunistische Partei ihr hundertjähriges Bestehen, und die Volksrepublik existiert immerhin seit mehr als sieben Dekaden. Seitdem hat sich das System mehrmals grundlegend gehäutet und angepasst, von der Ära Mao Tsetungs bis zum Wirtschaftsreformer Deng Xiaoping.

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