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Ermittlungen

Umfragen-Affäre: Meinungsforscherin Sabine B. beantragt Kronzeugenregelung

++ ARCHIVBILD ++ OeVP-ERMITTLUNGEN - EX-MINISTERIN KARMASIN OFFENBAR FESTGENOMMEN
Karmasin und Kurz werden beide als Beschuldigte in der Causa geführtAPA/HANS KLAUS TECHT
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Sabine B. sorgte mit ihren Aussagen dafür, dass die Korruptionsermittler Ex-Familienministerin Sophie Karmasin verhaften und in U-Haft bringen können. Nun beantragt B. offiziell Kronzeugenstatus.

Jeder liebt den Verrat, niemand den Verräter. Meinungsforscherin Sabine B. hat in den letzten Wochen einige langjährige Weggefährten verloren - allen voran ihre einst gute Freundin Ex-Familienministerin Sophie Karmasin, die aufgrund belastender Aussagen ihrer ehemaligen Freundin und Geschäftspartnerin Sabine B. verhaftet wurde und schließlich fast ein Monat in U-Haft verbracht hat. Sabine B. tat schon vor ihrer ersten Aussage kund, dass sie eine Kronzeugenregelung anstrebe - nun stellte ihre Anwältin Katrin Ehrbar-Blecha auch offiziell einen Antrag an die Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft (WKStA). Er liegt der „Presse“ vor.

Ihre Begründung: Die Beschuldigte habe schon in ihrer Einvernahme ein „reumütiges Geständnis abgelegt und offenbarte freiwillig neue Tatsachen und Beweismittel als äußeres Zeichen einer Abkehr vom eigenen kriminellen Verhalten bzw. des Umfeldes.“ Dazu habe die Beschuldigte an acht Einvernahmeterminen insgesamt 65 Stunden Rede und Antwort gestanden.

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