Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Anzeige
Anzeige

Gesundheitskongress kommt nach Schladming

Das Austrian Health Forum bietet eine exklusive Plattform des fachlichen Austauschs für rund 300 Verantwortliche aus allen Bereichen des heimischen Gesundheitssystems.
Das Austrian Health Forum bietet eine exklusive Plattform des fachlichen Austauschs für rund 300 Verantwortliche aus allen Bereichen des heimischen Gesundheitssystems.(c) beigestellt
  • Drucken

Veranstaltung. Beim Austrian Health Forum (AHF) in Schladming kommen heuer bereits zum dritten Mal die Spitzen des heimischen Gesundheitssystems zusammen.

Von 12. bis 14. Mai diskutieren bis zu 300 ausgewählte Change­maker wichtige Innovationsschritte, um das Gesundheitssystem auf künftige Erfordernisse hin auszurichten und stärker an den Bedürfnissen der Menschen zu orientieren. „Aus Sicht der Patientensicherheit haben wir uns immer mehr Aufmerksamkeit für Gesundheitsfragen gewünscht. Das Coronavirus hat alle Blicke auf das Gesundheitswesen gelenkt – allerdings blicken sie meist durch das Prisma der Pandemiebekämpfung: Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Learnings aus der Krise und so weiter. Wir wollen beim Austrian Health Forum 2022 jetzt ganz bewusst raus aus dem Krisenmodus und auf die Bereiche schauen, die in den letzten Jahren zu wenig Beachtung bekommen haben. Das sind zum Beispiel die Bedürfnisse von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und die Frage, wie Innovation ins System kommt“, erklärt Maria Kletečka-Pulker
– Geschäftsführerin der Österreichischen Plattform Patientensicherheit und Direktorin des Ludwig Boltzmann Instituts Digital Health and Patient Safety – in ihrer Funktion als AHF-Kuratorin.

„Durch den Fokus auf die Krise sind viele andere Themen und die davon betroffenen Menschen zu kurz gekommen, nötige Reformschritte wurden verschleppt. Wir müssen hinschauen auf die Bereiche, in denen in Wahrheit schon vor der Krise der Schuh gedrückt hat: Etwa die Ausbildung und Arbeitsbedingungen der Menschen, die in der Pflege und in der Medizin arbeiten, psychische Gesundheit, oder die Versorgung von chronisch kranken Menschen. Antworten, die wir gemeinsam auf diese drängenden Fragen finden, helfen uns nicht nur besser durch die andauernde Pandemie zu kommen, sondern auch in Zukunft eine gute Gesundheitsversorgung für alle zu gewährleisten“, ergänzt AHF-Kurator Thomas Wochele, Ärztlicher Leiter der Caritas der Erzdiözese Wien und Mitglied des Obersten Sanitätsrates.

Vielfältiges Programm

Das Forum startet mit einer Erhebung des „Status post“ des „Patienten Gesundheitswesen Österreich“ nach zwei Jahren Pandemie. Dafür fließen getreu der Methodik des AHF einerseits die Expertise und die Erfahrungen der Forumsteilnehmer:innen ein. Andererseits bieten internationale Keynote Speaker Impulse aus philosophischer, medizinischer und systemischer Perspektive. Schwerpunkt-Themenbereiche, in denen folglich gemeinsam nach inspirierenden Vorbildern, neuen Ansätzen und greifbaren Initiativen gesucht wird, sind die Primärversorgung, digitale Gesundheitsanwendungen, onkologische Versorgungsstrukturen und Pflege.

In mehreren Workshops werden themenbezogene Fragen aufbereitet: Die für ihr integriertes Versorgungsmodell und die fortschrittliche Nutzung von E-Health bekannte deutsche Modellregion „Gesundes Kinzigtal“ wird in einem Workshop erlebbar gemacht und Ideen für ein österreichisches Modell nach ihrem Vorbild entwickelt. Ein weiterer Workshop geht der Frage nach, wie digitale Gesundheitsanwendungen zu einem Teil des österreichischen Gesundheitssystems werden können. Eine Vision für einen Zulassungs- und Erstattungsprozess in Österreich wird präsentiert, diskutiert und mögliche Umsetzungsschritte werden skizziert. Neue regionale Versorgungsmodelle und Initiativen für Krebspatient:innen werden ebenso in einem Workshop vorgestellt, weiterentwickelt und Support-Netzwerke dafür identifiziert.

Neue Lösungen

Im Plenum werden die Workshopergebnisse in einen größeren Kontext gestellt und gemeinsam mit Entscheidungsträger:innen weiter ausgearbeitet. Es geht darum, die wachsenden Anforderungen an die Primärversorgung zu verstehen und mit integrierten Versorgungsmodellen zu beantworten, neue Modelle der patientenzentrierten Versorgung am Beispiel der Onkologie zu erfassen und neue Lösungen für alte Probleme zu entwickeln, etwa durch die Integration digitaler Anwendungen in die Versorgung.

„In einer Zeit, in der ein Krieg in Europa wütet, der massive Auswirkungen auf uns haben wird, in der uns Klimawandel, Pandemie, eine alternde Bevölkerung und chronische Krankheiten fordern, müssen wir lernen, mit weniger Ressourcen mehr Aufgaben zu bewältigen. Das gelingt unter anderem durch den Einsatz neuer Technologien, zum Beispiel Telemedizin.

Innovation ist wichtiger denn je. Dafür benötigen wir Strukturen und eine Kultur, die guten Ideen eine echte Perspektive bietet“, meint Onkologe und Psychotherapeut Alexander Gaiger, Programmdirektor Telemedizin, E-Health und Artificial Intelligence am Comprehensive Cancer Center der Medizinischen Universität Wien und ebenso AHF-Kurator. Querschnittsthema am Austrian Health Forum 2022 ist daher die Systeminnovation und die Frage, wie diese in Österreich konkret aufgebaut und beschleunigt werden kann.

Engagement für beste Gesundheitsversorgung

Die Sponsoren und Partnerorganisationen des Austrian Health Forums zeigen Verantwortung für das österreichische Gesundheitswesen. Durch ihr Engagement tragen sie dazu bei, die Gesundheitsversorgung der Menschen in diesem Land weiter zu verbessern. Durch die enge Zusammenarbeit mit Vertretern aus Politik, Sozialversicherung und Krankenanstalten entstehen konkrete Anwendungsbeispiele, die sich aus den Initiativen des Austrian Health Forum entwickeln.

Das Austrian Health Forum dankt folgenden Partnern für ihre Unterstützung:

  • Ärztekammer für Wien
  • Bristol Myers Squibb
  • Caritas
  • Demox Research
  • EBCONT
  • Gesundheitsfonds Steiermark
  • Hörhan Strategy Consultants
  • Human.technology Styria
  • InterSystems
  • IQVIA
  • ITSV GmbH
  • Joanneum Research
  • Land Steiermark
  • NÖGUS
  • Österreichische Apothekerkammer
  • Österreichische Gesundheitskasse
  • Roche
  • Sanofi
  • Schladming-Dachstein Tourismusmarketing
  • Senat der Wirtschaft

Der Netzwerkgipfel 2022

Das „Who’s who“ der Gesundheits-branche versammelt sich beim Austrian Health Forum im Mai in Schladming. Renommierte Expert:innen sowie Vertreter aus allen Bereichen diskutieren, wie ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem für Österreich aussehen könnte.

Austrian Health Forum
12. – 14. Mai 2022
congress Schladming
Anmeldungen:
www.austrianhealthforum.at

Bild