Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Kordikonomy

Für die Lipizzaner soll jetzt alles wieder gut werden

++ THEMENBILD ++ SPANISCHE HOFREITSCHULE
APA/ROBERT JAEGER
  • Drucken

Nach dem Debakel in der Spanischen Hofreitschule rund um die „Causa Lipizzaner“ und dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Johann Marihart hat Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger seinen Nachfolger bestellt. Der soll jetzt alles wieder richten.

Sie ist Landwirtschaftsministerin und sie ist Tourismusministerin. So gesehen lag die Personalentscheidung von Elisabeth Köstinger irgendwie auf der Hand. Für die zuletzt ziemlich gebeutelte Spanische Hofreitschule hat sie als Eigentümervertreterin einen neuen Aufsichtsratspräsidenten bestellt. Der Posten war ja seit dem Rücktritt des langjährigen Aufsichtsratschefs Johann Marihart im Jänner vakant gewesen. Der Neue kommt aus der Tourismusbranche: Es ist der Chef des Verkehrsbüros, Martin Winkler. Und Köstinger wirkt sehr erleichtert: „Martin Winkler ist ein Mann mit langjähriger Management- und Aufsichtsratserfahrung“, sagt sie. Und als Tourismusmanager sei er „der Richtige für die in Österreich sehr bedeutsame Kulturinstitution mit Weltruf“. Was sie nicht dazusagt: Für den neuen Posten wird er auch eine gute Portion Nerven brauchen.

Köstinger sagt, sie wolle mit der Neubestellung auch eine „strategische Neuausrichtung“ der Hofreitschule einläuten. Und diese „Weiterentwicklung“ soll eben Martin Winkler begleiten. Der 42-Jährige ist seit 2001 im Verkehrsbüro tätig, seit 2017 als Vorstandsvorsitzender des Tourismuskonzerns. Und somit ist er, nicht zuletzt wegen der Coronapandemie, einigermaßen krisenerprobt.