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Ein Tinder für die Freiwilligenforschung

Das Vögelbeobachten ist ein Paradebeispiel von Citizen Science.
Das Vögelbeobachten ist ein Paradebeispiel von Citizen Science.Getty Images
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Bürgerwissenschaft oder Freiwilligenmonitoring? Heute heißt die Beteiligung „Citizen Science“. In Österreich treten die Projekte gebündelt auf und suchen stets nach Leuten, die zählen, messen oder Fotos vergleichen.

Eine Stunde den Vogerln im Garten zuschauen. Das kann ein Beitrag zur Forschung sein. Der Verein BirdLife sammelt so jedes Jahr Informationen über den Bestand heimischer Vögel. Die gesamte Bevölkerung darf notieren, wie viele Vögel im Garten oder Park zu sehen sind. „Die Vogelkunde ist ein Paradebeispiel für Citizen Science. Weltweit beschäftigen sich seit Jahrzehnten Laien, die meist richtige Experten sind, mit der Vogelwelt“, sagt Daniel Dörler. Er gründete mit Florian Heigl vor acht Jahren Österreichs erste Plattform für Bürgerwissenschaften. „Wir sagen strikt Citizen Science dazu, damit es international sichtbar ist“, betont Dörler, der wie Heigl an der Boku Wien als Senior Scientist im Bereich Citizen Science angestellt ist.

Ältere Begriffe dafür sind Freiwilligenmonitoring, Freiwilligenforschung oder Bürgerforschung. „In Deutschland hat sich der Begriff Bürger:innen-Forschung durchgesetzt“, sagt Dörler. „Erst durch dengemeinsamen Namen der Citizen Science wird klar, wie stark es in Österreich ist.“