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Quergeschrieben

Was sich Österreich zum Glück in Krisenzeiten alles leisten kann

Ein Perspektivenwechsel ist ratsam: Statt sich schlechter Stimmung hinzugeben, könnte ein Blick auf einen Leistungskatalog der besonderen Art die Laune heben.

Tu felix Austria! Diesen Teil eines Zitats aus dem Habsburger-Reich des 14. Jahrhunderts kennen wahrscheinlich viele. Du glückliches Österreich! Es trifft auch heute noch zu, stellt man eine Liste all dessen zusammen, was sich die Republik in diesen angespannten Zeiten leistet – nicht im Sinn besonderer Leistungen, sondern im Sinn von „sich etwas erlauben“. Auch der Rest des Zitats ist in diesen Tagen durchaus beziehungsvoll zu sehen: „Kriege mögen andere führen . . .“ Warum also können wir uns immer noch glücklich schätzen, obwohl nicht auszuschließen ist, was wir bis vor Kurzem für undenkbar gehalten haben?

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Während anderswo ernsthaft über mehr materielle und finanzielle Anstrengungen der militärischen Verteidigungsfähigkeitnachgedacht wird, leisten wir uns einen Streit über Milliardenbeträge, die zwar imposant klingen, es aber bei näherer Betrachtung nicht sind. In fünf Jahren 1,5 Prozent des BIPs für die Verteidigung, in zehn Jahren zehn Milliarden Euro. Und wir „gönnen“ uns mit Klaudia Tanner (ÖVP) eine Verteidigungsministerin, die vielleicht von Genossenschaften und Landwirtschaft etwas versteht, aber sicher nicht vom Militär.