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Bilanz

Papa Staat verabschiedet sich bei den Coronahilfen

Puppen als Platzhalter: Das war das Einzige, was vielen Gastronomen während der Lockdowns blieb.
Puppen als Platzhalter: Das war das Einzige, was vielen Gastronomen während der Lockdowns blieb.(c) ALEX HALADA / picturedesk.com (ALEX HALADA)
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Zwei Jahre lang ersetzte der Staat vielen Unternehmen Teile des Umsatzes oder des Verlusts. Jetzt sind die Coronahilfen endgültig ausgelaufen. Eine Bilanz.

Man wird noch den Enkelkindern davon erzählen, als am 16. März 2020 Österreich zugesperrt hat. Die Geschäfte schlossen, die Restaurants und die Hotels schickten ihre Gäste nach Hause, kein Fitnessstudio hatte offen, kein Baumarkt, kein Sporthändler. Die Straßen waren menschenleer, auf den Autobahnen herrschte kaum Verkehr – es war ein gespenstisches und einzigartiges Erlebnis. Die nachfolgenden Lockdowns, die die Regierung wegen der Coronapandemie immer wieder verhängte, wirkten nicht annähernd so bedrückend, wie diese Wochen im Frühjahr vor zwei Jahren.

Einzigartig war die Situation auch für die Unternehmen, die staatlich verordnet von einem Tag auf den anderen keine Umsätze mehr machen konnten. Es drohte eine Pleitewelle und Massenarbeitslosigkeit. Die Regierung handelte schnell. Man werde die Unternehmen retten – „koste es, was es wolle“, erklärten der damalige Bundeskanzler, Sebastian Kurz, und der damalige Finanzminister, Gernot Blümel (beide ÖVP), wenige Tage nach der Verhängung des Lockdowns.